Kommentar zur Wahlstrategie der SPD

Berlin (ots) - Selbst mit drei Männern will es der SPD nicht gelingen, den Nimbus der Kanzlerin zu brechen. Mag der von Angela Merkel ausgewählte Bundespräsident die Gemüter auch noch so erregen und ihr rigides Spardiktat die Europäer in Rage versetzen - in den Umfragen legt die CDU-Politikerin zu. Insofern ist die Strategie der SPD, die schwarz-gelbe Regierung vor allem inhaltlich anzugreifen, verständlich. Doch letztlich geht um Glaubwürdigkeit. Die aber werden die Bürger kaum abschließend zugunsten der SPD beantworten, solange sie nicht wissen, welcher Kandidat dort für das Programm steht.

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