Privatkrankenanstalten und konfessionelle Einrichtungen machen faires Angebot!

Die fünfte Runde der Gehaltsverhandlungen brachte jedoch wieder keine Einigung.

Wien (OTS) - "Weil sich die Wertschätzung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch in der Entlohnung widerspiegeln soll, versuchen wir mit aller Kraft, einen fairen Kollektivvertragsabschluss für die Bediensteten des privaten Gesundheitssektors zu ermöglichen", erklärt Mag. Werner Fischl, Vizepräsident des Verbandes der Privatkrankenanstalten Österreichs. "Bei der heutigen fünften Verhandlungsrunde konnte jedoch abermals keine Einigung erzielt werden, obwohl wir mit unserem letzten Angebot bereits an unsere wirtschaftlichen Grenzen stoßen."

Keine Einigung trotz weiterer Zugeständnisse

Die von der Gewerkschaft geforderten 4,1% Lohnerhöhung sind von Seiten der Arbeitgeber beim besten Willen nicht möglich und in der derzeitigen Budgetsituation des Gesundheitssektors nahezu utopisch. Die Dienstgeberseite hat sich bei ihrem Angebot am diesjährigen Beamtenabschluss orientiert und in der fünften Verhandlungsrunde sogar noch etwas draufgelegt. "Wir haben bei der heutigen Runde eine Erhöhung des Grundgehalts um 2,56 % sowie zusätzlich einen Sockelbetrag von Euro 11,10 geboten. Die Zulagen sollen um 3,05 % angehoben werden. Effektiv bieten wir damit eine durchschnittliche Erhöhung von 3,15 %. Für Dienstnehmer in niedrigeren Verwendungsgruppen, wie z.B. Pflegehelfer, bieten wir sogar eine Erhöhung von 3,3 %", erläutert Dr. Rotter, Verhandlungsführer der Ordensspitäler, das letzte Angebot der Dienstgeberseite.

Rascher Lohnzuwachs für 15.000 MitarbeiterInnen

Für eine Diplomierte Krankenschwester im 7. Dienstjahr bedeutet das z.B. eine Gehaltserhöhung von 60,12 Euro pro Monat. Für einen Sachbearbeiter im Rechnungswesen im dritten Dienstjahr gibt es rund 50,00 Euro pro Monat mehr. "Nun sind unsere MitarbeiterInnen am Zug, unser heutiges wirklich faires Angebot anzunehmen. Bei der sechsten Verhandlungsrunde am 14. Februar erwarten wir einen positiven Abschluss der Verhandlungen", so Mag. Fischl.

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