Förderoffensive unterstützt die Energiewende

Optimale Lösung: Thermische Sanierung und Wechsel auf Holzheizsystem

Wien (OTS) - "Die thermische Sanierung von Haushalten und deren Umstellung auf erneuerbare und gleichzeitig umweltfreundliche Heizsysteme sind zwei zentrale energiepolitische Zielsetzungen der kommenden Jahrzehnte. Ein wichtiger Anstoß für die Energiewende ist die Förderoffensive für thermische Sanierung 2012 des Umwelt- und Wirtschaftsministeriums", begrüßt Horst Jauschnegg, Vorsitzender des Österreichischen Biomasse-Verbandes, das 100 Millionen Euro schwere Investitionspaket für die Zukunft. "Mit dieser Initiative profitieren die Wirtschaft und alle Österreicher, denn mit der Vermeidung des CO2-Ausstoßes wird unserer Umwelt geholfen." Eine optimale Lösung bedingt neben der thermischen Sanierung auch einen zusätzlichen Wechsel des Heizsystems auf erneuerbare Energieträger - wie beispielsweise Holzfeuerungen. Diese Umstellung wird mit Zuschüssen von bis zu 1.500 Euro gefördert. "Langfristig ergibt sich dadurch neben der CO2-Einsparung eine enorme Heizkosten-Ersparnis für die Haushalte", erklärt Jauschnegg.

Preisschere öffnet sich stetig. Ein Vergleich der Kostenvorteile von Holzbrennstoffen gegenüber Heizöl im Jänner: 52 % bei Pellets, 56 % bei Brennholz und 64 % bei Hackgut. Der Preisvorteil wird weiter steigen. Dies beweisen auch zahlreiche Analysen und Ankündigungen der Energieunternehmen. Auch die historische Preisentwicklung zeigt deutlich, dass die Holzbrennstoff-Preise über die vergangenen Jahre im Gegensatz zu Erdgas und Heizöl vergleichsweise stabil geblieben sind (siehe Grafiken). Jauschneggs Rechenbeispiel für einen Haushalt mit 20.000 kWh Wärmeverbrauch pro Jahr und einem Jahresnutzungsgrad des Kessels von 80 %: "Mit Heizöl extraleicht entstehen Kosten von 2.342 Euro. Die Pellets-Brennstoffkosten betragen pro Jahr nur 1.132 Euro. Somit ergibt sich eine Ersparnis von 1.210 Euro." Die höheren Investitionskosten von rund 8.000 Euro einer Pelletsheizung werden daher nach sieben Jahren eingespielt. "Mit Landes- und Bundesförderun-gen rentiert sich diese Alternative zu Öl noch früher", betont Jauschnegg.

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