Privat- und Ordensspitäler: Auch nach fünfter Verhandlungsrunde kein KV-Ergebnis

vida-Steinkellner: "Jetzt sind die Beschäftigten in den Betrieben am Wort"

Wien (OTS/vida/ÖGB) - Auch nach der heutigen fünften Verhandlungsrunde gibt es kein Ergebnis bei den Kollektivvertragsverhandlungen für die 15.000 ArbeitnehmerInnen in den Privatkrankenanstalten und konfessionellen Einrichtungen. "Wir verlangen für die Beschäftigten einen Reallohnzuwachs. Dazu sind die Arbeitgeber bislang nicht bereit", sagt der stellvertretende vida-Vorsitzende Willibald Steinkellner. In den nächsten Tagen sind nun die Beschäftigten am Wort: Sie werden in einer Abstimmung über die weitere Vorgangsweise der Gewerkschaft entscheiden. ++++

Das Einkommensniveau in den Privat- und Ordensspitälern liegt je nach Berufsgruppe zwischen 5 und 18 Prozent unter dem Niveau in den öffentlichen Krankenhäusern. "Mit dem vorliegenden Arbeitgeberangebot würde sich der Einkommensnachteil weiter vergrößern. Ein faires Angebot, das auch die hohe Leistung der Beschäftigten abgilt, sieht anders aus", sagt Steinkellner. Das Arbeitgeberangebot sieht eine Erhöhung des Grundgehalts um 2,56 Prozent plus 11,1 Euro vor, bei den Zulagen bieten die Arbeitgeber eine Erhöhung um 3,05 Prozent an.

"In den kommenden Tagen sind die Beschäftigten am Wort. In den Betrieben wird bis 9. Februar über gewerkschaftliche Kampfmaßnahmen abgestimmt", kündigt Steinkellner an. Die sechste Verhandlungsrunde ist für 14. Februar angesetzt.

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