FA-Rösch: Schluss mit der "Arbeitnehmer-Raucherhatz" am Arbeitsplatz!

Aberwitzige amerikanische Vorbilder haben in Österreich nichts verloren!

Wien (OTS/fpd) - Derzeit werde heftigst über das Rauchen am Arbeitsplatz diskutiert. Wenn nunmehr die Zigarettenzeit eingearbeitet werden müsse, so stelle sich die berechtigte Frage, wann man diesen Schritt für Toiletten-, Trink- oder Bildschirmpausen andenkt, so heute der Obmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA), LAbg. GR Bernhard Rösch in einer Stellungnahme.

Natürlich solle während der Arbeitszeit gearbeitet werden, jedoch sind Unternehmen in Österreich aufgerufen, einen toleranten Weg des Miteinanders zu gehen und nicht aberwitzigen amerikanischen Vorbildern zu huldigen. In wirtschaftlich turbulenten Zeiten würden von der Arbeitgeberseite Arbeitszeitvelängerungen, Lohnminderungen, Prämienverzicht und geänderte Arbeitsverhältnisse zum "Wohle" des Unternehmens und als Solidaritätsbeitrag gefordert. Wo bleibe diese Solidarität für die Mitarbeiter? Dieser Diskurs sei entbehrlich, denn es gebe weit dramatischere Entwicklungen, die derzeit den Arbeitsmarkt erschüttern würden, so Rösch.

"Als Arbeitnehmervertreter sind uns die Belange der Arbeitgeber natürlich auch wichtig, um im guten Konsens ein erfolgreiches Miteinander zu ermöglichen, aber die ständigen "Nehmerqualitäten" einiger Arbeitgeber lehnen wir strikt ab. Hier werden wir auch nicht müde dagegen anzugehen. Dazu zählt im verstärkten Maße natürlich auch die derzeitige Raucherhatz", so Rösch abschließend. (Schluss) jen/hn

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