Bundeskanzler Faymann zu Griechenland

Brüssel (OTS) - "Die Bedingungen, die Griechenland in den
kommenden Jahren zu erfüllen hat, müssen strikt bleiben. Die Einhaltung dieser Bedingungen werden von der Trojka aus Europäischer Kommission, Internationalem Währungsfonds und Europäischer Zentralbank streng überprüft, überwacht und auch eingefordert", betont Österreichs Bundeskanzler Werner Faymann im Vorfeld des informellen Europäsichen Rates in Brüssel.

Griechenland könne den Staatshaushalt bekanntlich derzeit nicht über Anleihen auf dem Finanzmarkt refinanzieren. Bis dies wieder möglich ist, seien glaubwürdige und feuerfeste Hilfsprogramme der internationalen Gemeinschaft notwendig, um die Eurozone stabil zu halten. Die Stabilität des gemeinsamen Währungsraums liege auch im Interesse Österreichs. "Es ist ganz klar, die Bedingungen sind einzuhalten. Deswegen muss aber niemand beleidigt werden, deswegen dürfen nicht demokratische Werte ausgehöhlt werden" , so Bundeskanzler Werner Faymann abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Nedeljko Bilalic
Pressesprecher des Bundeskanzlers
Tel.: (01) 531 15 - 2104, 0664/88 455 330
nedeljko.bilalic@bka.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NBU0001