BSA: Strache ist und bleibt ein Ewiggestriger

Wien (OTS) - "Wir haben in den letzten 72 Stunden wieder einmal
eine traurige Bestätigung dafür erhalten, dass sich der FPÖ-Chef weitab eines seriösen Geschichtsbildes bewegt. Seine Aussage "Wir sind die Juden von heute" ist eine unverschämte, aber leider in rechtsextremen Kreisen übliche Verharmlosung und Relativierung historischer Tatsachen. Wieder einmal verkehrt Strache Opfer- und Täterrolle", so BSA-Präsident Andreas Mailath-Pokorny.

Mailath-Pokorny hebt im gleichen Atemzug jedoch auch das gestiegene Interesse der Zivilgesellschaft am WKR-Ball hervor:
"Dieses Jahr wurde der WKR-Ball besonders heftig diskutiert. Mit Recht, wie sich zeigt: Denn der tätliche Angriff eines Szeneangehörigen mit Schlagringen auf den ehemaligen SPÖ-Politiker Albrecht Konecny läßt vermuten, wes Geistes Kind im Dunstkreis der Burschenschafter gedeihen kann. Hier sind öffentliche Aufmerksamkeit und Zivilcourage gefordert", so Mailath.

"Die beste Beschreibung seiner Ideologie gab Strache bei der Eröffnungsrede des Balls aber selbst, wenn er hervorhebt, dass die Anwesenden zu ihrer Kultur stehen würden: einer Kultur, die deutsch sei. Ein fraglicher und ewiggestriger Vergleich. Alle, die auch nur theoretisch eine Zusammenarbeit mit der FPÖ erwägen, sollten sich daran erinnern", so Mailath abschließend.

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