Weltkrebstag: Der Beitrag der Pharmaindustrie zu sinkender Sterberate und verbesserten Behandlungsmethoden

Wien (OTS) - Sinkende Sterberate, längere Überlebenszeit, 900 neue Krebsmedikamente in Entwicklung - das Engagement der Pharmaindustrie zeitigt eindeutige Erfolge im Kampf gegen Krebserkrankungen.

Die Zahl alarmiert: Krebs war mit 25 Prozent im Jahr 2009 die zweithäufigste Todesursache in Österreich. In Zukunft wird dieser Prozentsatz aufgrund der alternden Bevölkerung sogar noch steigen. Dennoch konnten und können im Kampf gegen Krebs beachtliche Meilensteine durch die Beiträge der Pharmaindustrie errungen werden.

Lebte eine Patientin mit fortgeschrittenem Brustkrebs früher 22 Monate, so lebt sie heute fast dreimal so lange, nämlich durchschnittlich 58 Monate. Zudem leben über 60 Prozent aller Krebspatienten heute länger als fünf Jahre. Österreich liegt damit bei den Überlebenszeiten Betroffener im europäischen Spitzenfeld.

Von der Entwicklung innovativer Medikamente profitieren nicht nur die Betroffenen: "Neue und richtungsweisende Arzneimittel tragen dazu bei, die gesamten Gesundheitsausgaben moderat zu halten, da sie viel effizienter eingesetzt werden können als früher", sagt Dr. Jan Oliver Huber, Generalsekretär der Pharmig.

Die WHO schätzt, dass die Zahl von heute weltweit ca. 12,7 Mio. Neudiagnosen bei Krebs bis zum Jahr 2030 auf 21,4 Mio. ansteigen wird. "Aufgrund der hohen Zahl an Neuerkrankungen bleibt das Engagement vor allem im Bereich Onkologie auch in Zukunft wichtig, um substanzielle Erfolge bei der Behandlung Betroffener zu ermöglichen", so Huber.

Waren es früher einheitliche Therapien zur Behandlung der unterschiedlichen Krebsarten, so entwickelt die Pharmaindustrie zunehmend Medikamente, die sich gezielter einsetzen lassen. "Diese neuen Therapiemöglichkeiten erfordern aber eine intensive Forschung, die auch in Österreich weiterhin ermöglicht werden muss", betont Huber. Österreich ist neben Frankreich, der Schweiz und den USA führend in der Anwendung neuester Krebsmedikamente. Damit Krebspatienten in Österreich auch in Zukunft nach den aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnissen therapiert werden können, investiert die Pharmaindustrie gut 16 Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung und damit mehr als jede andere Branche.

Über die Pharmig: Die Pharmig ist die freiwillige Interessenvertretung der österreichischen Pharmaindustrie. Derzeit hat der Verband 117 Mitglieder (Stand Jänner 2012), die den Medikamenten-Markt zu fast 100 Prozent abdecken. Die Mitgliedsunternehmen der Pharmig bieten Arbeitsplätze für ca. 10.000 Beschäftigte.

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