Rudas: Straches absurdes Geschichtsbild und sein Kokettieren mit dem rechtsextremen Rand sind inakzeptabel

Straches Provokationen dürfen nicht unbeantwortet bleiben, sonst droht gesellschaftliche und politische Verrohung

Wien (OTS/SK) - "Als würden die Aussagen des FPÖ-Chefs in der gestrigen ORF-Pressestunde zum Korporationsball(WKR-Ball) und zu den Wehrmachtsdeserteuren nicht genügen, legt er mit einem im 'Standard' veröffentlichten unfassbaren Vergleich der WKR-Ballbesucher mit den Juden in der Reichskristallnacht nach", stellte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst fest. "Die immer wieder bewusst gesetzten Provokationen von Strache und seinen Mannen dürfen nicht unbeantwortet bleiben, sonst führt das zu einer gesellschaftlichen und politischen Verrohung. Wir haben die Verantwortung wachsam zu sein. Und die Österreicher haben ein Recht darauf, zu erfahren was hinter der Ideologie Straches steckt", sagte Rudas. ****

Rudas hielt fest, dass Strache ein "absurdes Geschichtsbild" propagiere, das vor verharmlosender Relativierung der NS-Gräuel nur so strotze. "Es ist auch völlig indiskutabel, zu meinen, dass Deserteure der Deutschen Wehrmacht kein gutes Vorbild für Angehörige des Österreichischen Bundesheeres sein könnten. Die Menschen, die sich weigerten, nach dem Anschluss für das NS-Regime zu kämpfen, verdienen unseren vollen Respekt", stellte Rudas fest. (Schluss) up/vi

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