ARBÖ: Neue Mautvignette nicht vergessen

Ab 1. Februar hat Jahresvignette 2011 ausgedient - Kalte Temperaturen erschweren Aufkleben

Wien (OTS) - Auto- und Motorradfahrer, die sich vor einer
Geldstrafe bewahren wollen, müssen am 1. Februar bereits die aktuelle Jahresvignette in der Farbe Petrol auf der Windschutzscheibe aufgeklebt haben, erinnert der ARBÖ. Denn mit 31. Jänner verliert die Vignette 2011 definitiv ihre Gültigkeit.

Die 2-Monats-Vignette für PKW kostet 23,40 Euro, die 10-Tages-Vignette acht Euro. Für Motorräder kostet die 2-Monats-Vignette 11,70 Euro und die 10-Tages-Vignette 4,60 Euro. Für die Jahresvignette müssen Autofahrer 77,80 Euro bezahlen, Motorradfahrer 31 Euro. Alle Vignetten sind in den 92 ARBÖ-Dienststellen, den ARBÖ-Fahrsicherheits-Zentren und im ARBÖ-Generalssekretariat in der Mariahilfer Straße 180, 1150 Wien, erhältlich.

Zu kalt zum Kleben

Die kalten Temperaturen dieser Tage machen das Kleben der Vignette nicht gerade leicht. "Bei kälteren Temperaturen als plus fünf Grad besteht die Gefahr, dass die Vignette nicht vollständig kleben bleibt und sich gleich wieder ablöst. Sie wird damit sofort ungültig, denn -wie bei allen wiederabgelösten Vignetten - erscheint die Aufschrift 'ungültig'", erklärt Sieglinde Rernböck vom ARBÖ.

Der Tipp der ARBÖ-Expertin: Vignette aufkleben, wenn das Auto in der Garage steht und die gewünschte Klebetemperaturen von fünf Grad plus gesichert ist. Andere Möglichkeiten: Vignette nach einer längeren Fahrt kleben, bei der die gewünschte Innentemperatur erreicht oder die Windschutzscheibe durch die Sonne bzw. Autoheizung angewärmt wurde. Wichtig dabei: Die Scheibe muss immer sauber und trocken sein.

Wer nicht klebt, riskiert hohe Geldstrafe

Wer keine gültige Vignette aufgeklebt hat, dem droht eine Ersatzmaut von 120 Euro für Pkw und Wohnmobile unter 3,5 t höchstzulässigem Gesamtgewicht bzw. 65 Euro für Motorräder. Bei einer nicht ordnungsgemäß angebrachten Vignette werden 240 Euro (Pkw und Wohnmobil) bzw. 130 Euro (Motorrad) eingehoben. Wird die Ersatzmaut nicht sofort vor Ort bezahlt, muss in weiteren Schritten mit einer Verwaltungsstrafe von 300 bis 3000 Euro rechnen, so der ARBÖ.

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