Steindl: Landesrechnungshofbericht bestätigt dramatischen Anstieg bei externen Beratungskosten für VP-Regierungsmitglieder in NÖ

Kosten für externe Berater stiegen von 15 Millionen auf 24 Millionen Euro

St. Pölten (OTS) - "Die ÖVP-Regierung hat von 2008 bis 2010 für externe Beratung insgesamt mehr als 24 Millionen Euro ausgegeben, obwohl man genug kompetente Beamte im NÖ Landesdienst hat, die diese Aufgabe locker übernehmen könnten. Hier sieht man wieder, dass Niederösterreich ein Schlaraffenland für Freunderlwirtschaft und Postenschacher bei den VP-Regierungsmitgliedern ist", kommentiert SPNÖ-Landesgeschäftsführer Günter Steindl einen Landesrechnungshofbericht über die exorbitanten Kosten für externe Beratungsleistungen.

"Ursprünglich waren mehr als 15 Millionen Euro veranschlagt, im Endeffekt waren es dann mehr als 24 Millionen Euro. Tagessätze von 3000 Euro zeigen, dass keine Kosten und Mühen gescheut wurden, um externe Berater fürstlich zu belohnen. Wenn man bedenkt, dass Niederösterreich das höchst verschuldete Bundesland Österreichs ist, ist das ein glatter Hohn und ein Schlag ins Gesicht für die hart arbeitende Bevölkerung", so Steindl, der auch die Geheimnistuerei der VPNÖ kritisiert: "Warum werden die Namen der Berater nicht veröffentlicht, immerhin handelt es sich um Steuergeld? Landesfürst Pröll redet gerne von Verwaltungsreform, hier kann er endlich zeigen, dass er es ernst meint und diese Praktiken ein für alle Mal abstellen", so Steindl, der in dieser Angelegenheit volle Aufklärung fordert.

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