WKR-Ball: Vilimsky, Herbert: Weichspüler-Strategie der Behörden gegen gewalttätige Demonstranten hat sich bitter gerächt

Dank an die diensthabenden Polizisten, die auch Opfer eines falschen Sicherheitskonzeptes wurden

Wien (OTS) - "Die Weichspüler-Strategie der Sicherheitsspitze gegenüber den gewaltbereiten und zum Teil extremistischen Demonstranten hat sich gestern rund um den WKR-Ball bitter gerächt. Wie kann es sein, dass gegen einen Bus Steine und Flaschen geworfen werden und die Exekutive dennoch nicht den Befehl zu einem energischen Einschreiten erhält? Wie kann es sein, dass akkordierte Zufahrtsrouten für die Ballgäste durch einen einfachen Sitzstreik lahm gelegt werden können? Wie kann es sein, dass die Verfassungsschützer international bekannte Extremisten unbehelligt ins Land einreisen lassen, die noch dazu eine Bombe bei sich hatten, die zum Glück noch im letzten Moment sichergestellt wurde? Diese und viele weiteren Fragen stellen sich angesichts der ausgeuferten und außer Kontrolle geratenen Ereignisse gestern Abend. Die Einsatzführung gestern vor Ort scheint in gutmenschlicher Weise vor den Linksextremisten in die Knie gegangen zu sein", dies stellten heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky und der Vorsitzende der AUF , NAbg. Werner Herbert fest.

"Es war abzusehen, dass durch die Genehmigung einer Gegendemonstration nicht einmal hundert Meter von der Hofburg entfernt, die Ereignisse außer Kontrolle geraten werden, zudem diese emotional gegen die Ballbesucher aufgestachelt wurden. Hier war das eigentliche zentrale behördliche Versagen im Sicherheitskonzept. Man hätte die zum Teil extremistischen Demonstranten in ausreichender Distanz halten müssen. Aber offenbar sei die Sicherheit anständiger Ballbesucher weniger wert gewesen als das zweifelhafte Recht linker Krawallbrüder, zu randalieren", zeigten sich die beiden FPÖ-Politiker bestürzt, die es zudem beachtlich finden, dass sich auch einzelne österreichische Journalisten mit den Linksextremisten über soziale Netzwerke akkordierten.

Diese unappetitliche Melange deutscher und österreichischer Linksextremisten, den Verfassungsschützern bekannten Anarchos und linker politischer Randgruppierungen habe wieder einmal gezeigt, wo die Gewalt und Staatsgefährdung zuhause sei, nämlich eindeutig bei den Linken! Es sei zudem beschämend, dass die heimischen Grünen und Teile der österreichischen Sozialdemokraten mit diesen gewaltbereiten Kräften sympathisieren. "Wir haben die Innenministerin im Vorfeld des Balles persönlich ersucht, die rechtsstaatlichen Prinzipien zu garantieren", so Vilimsky. Aber diese sei ihrer Verantwortung offenbar nicht nachgekommen und vor den linken Kreisen in die Knie gegangen. Die diensthabenden Sicherheitskräfte seien nämlich auch zum Opfer dieser gutmenschlichen Sicherheitsstrategie geworden. "Das alles wird jedenfalls ein parlamentarisches Nachspiel haben", so Vilimsky und Herbert.

"Unser Dank gilt jedenfalls den einfachen diensthabenden Polizisten, welche unter Einsatz ihrer körperlichen Integrität den Schutz der Ballgäste bestmöglich zu wahren versuchten. Wir anerkennen auch das Bemühen und Bestreben von Teilen der obersten Sicherheitsbehörden. Aber auf der anderen Seite hat es kapitale sicherheitsstrategische Falschbeurteilungen gegeben, massive Fehler in der operativen Umsetzung durch die verantwortlichen Sicherheitsbehörde, sowie eine Innenministerin, die sich um das alles schon im Vorfeld nichts geschert hat. Dies alles wird ein Nachspiel auf verschiedenen Ebenen und in verschiedenen Bereichen zur Folge haben", so Vilimsky und Herbert.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0002