WKR-Ball-Besucher attackierte Aktivisten und Journalisten

Burschenschafter ging mit Pfefferspray auf Umstehende los

Wien (OTS) - SOS Mitmensch liegen Bercihte von AugenzeugInnen vor, dass friedliche AktivistInnen und JournalistInnen von einem Besucher des WKR-Balls mit einem Pfefferspray attackiert wurden: Laut übereinstimmenden Aussagen wurde am Freitagabend gegen 21.30 am Ballhausplatz, auf der Höhe des Bundeskanzleramts, eine Gruppe von etwa 15 WKR-Ballgästen von der Polizei in Richtung einer Demonstrationsgruppe eskortiert. Die DemonstrantInnen blockierten die eskortierte Gruppe für einen Moment. Es kam laut übereinstimmenden Aussagen von AugenzeugInnen zu keinerlei Rangelei oder sonstiger Gewaltanwendung von Seiten der DemonstrantInnen.

Plötzlich zog einer der eskortierten Burschenschafter einen Pfefferspray und sprayte damit ziellos in die Menge. Einige DemonstrantInnen und auch JournalistInnen wurden getroffen und verletzt. Die Polizei schritt nicht ein. Kurz darauf wurden die Burschenschafter weiter Richtung WKR-Ball eskortiert. Es gab keinerlei gewalttätige Gegenreaktion der DemonstrantInnen.

"Während sich die meisten Medien einzig auf die Frage konzentriert haben, ob es zu Gewaltakten von Seiten der Anti-WKR-DemonstrantInnen kommen würde, haben Burschenschafter den Schutz der Polizei genutzt, um Umstehende zu attackieren und zu verletzen. Allein schon damit wird die Behauptung der FPÖ widerlegt, dass es sich bei den WKR-Ball-BesucherInnen allesamt um "harmlose und friedliebende Menschen" gehandelt hätte. Das im erwähnten Fall dokumentierte Nichteinschreiten der Polizei, um AktivistInnen und JournalistInnen zu schützen, ist befremdlich und unverständlich", betont Alexander Pollak, Sprecher von SOS Mitmensch.

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