"Die Förderung von Mobilität und der wachsende Austausch zwischen Menschen verschiedener Länder prägt und bildet."

Wien (OTS) - 27.01.2012: Teil 6 unserer Diskussionsserie "Die EU, die Bundesregierung und DU" am Gymnasium der Franziskaner in Hall in Tirol mit Bundesminister für Wissenschaft und Forschung Dr. Karlheinz Töchterle und rund 120 SchülerInnen

Hauptaussagen

Die EU verbindet und fördert junge Menschen

Die Europäische Union bietet jungen Menschen neue Chancen und Möglichkeiten der Weiterentwicklung und Entfaltung. Die Förderung von Mobilität und der wachsende Austausch zwischen Menschen verschiedener Länder prägt und bildet.
Gegenseitiges Kennenlernen, das Erleben anderer Kulturen und Sprachen sowie der wissenschaftliche Austausch fördern die Entwicklung einer gebildeten, kritischen und international denkenden Generation.

Österreich profitiert von der Forschungszusammenarbeit

Auch für die Stärkung des Wissenschaftsstandortes spielt die europäische Komponente eine wesentliche Rolle. Besonders in der Forschung kann es wie zum Beispiel im Rahmen des EU-Forschungsrahmenprogramms "Horizont 2020" gelingen, wichtige Geldmittel für die Forschung in Österreich zu lukrieren. Schon jetzt wirbt Österreich 25 Prozent mehr an Mitteln ein, als es in das Programm investiert. Damit profitiert Österreich im Bereich der Forschung auch finanziell von der Europäischen Union.

Europäische Zusammenarbeit zur Sicherung des Standorts

Die Zusammenarbeit und das nähere Zusammenrücken der Länder in Europa wird auch wesentliche Voraussetzung dafür sein, wie erfolgreich sich unser Kontinent als Lebens-, Kultur- und Wirtschaftsraum in Zukunft weiterentwickeln wird. Dafür braucht es eine kritische, aber im Herzen europäisch denkende junge Generation, die diese gemeinsame Idee auch in Zukunft mit Leben und Taten füllt. Der Austausch Studierender, beispielsweise durch erfolgreiche Programme wie ERASMUS, kann dazu beitragen.

Erfolgsprojekt Erasmus

Mittlerweile ermöglicht es Erasmus als Flaggschiff der EU-Bildungsprogramme, dass jedes Jahr mehr als 200.000 Studierende europaweit im Ausland lernen und arbeiten. Diese Aktivitäten gilt es im Sinne der Identifikation junger Menschen mit einem gemeinsamen Europa zu fördern.

Hintergrund:

Mit dem Ziel, mit Jugendlichen die Bedeutung der Europäischen Integration - auch kritisch - zu diskutieren, hat die Österreichische Gesellschaft für Europapolitik alle Regierungsmitglieder eingeladen, ihre ehemaligen Schulen zu besuchen. Diese neue Diskussionsserie "Die EU, die Bundesregierung und DU" findet im Rahmen der EU-Wanderausstellung (www.die-eu-und-du.at) statt, die von der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik und ihren Kooperationspartnern, dem Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten und der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich, ins Leben gerufen wurde und durch Schulen im gesamten Bundesgebiet tourt. Vor allem jungen Menschen soll auf diese Art näher gebracht werden, wer oder was die EU überhaupt ist und welche Chancen sie für Jugendliche bereithält. Seit März 2010 wurden rund 7200 SchülerInnen in über 65 Schulen erreicht.

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung
Minoritenplatz 5, 1014 Wien
Pressesprecher: Markus Gorfer
Tel.: +43 1 531 20 9027
mailto: markus.gorfer@bmwf.gv.at
www.bmwf.gv.at

Österreichische Gesellschaft für Europapolitik
Dipl. KW Marion Obermayr
Tel: ( +43/1) 533 49 99 14
E-Mail: marion.obermayr@oegfe.at bzw. wanderausstellung@oegfe.at
Facebook: www.oegfe.at/facebook

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