SP-Woller begrüßt Konzept zur Sicherung der Wiener Kammeroper

Neue Heimstätte für junge KünstlerInnen und Freie Wiener Musiktheaterszene

Wien (OTS/SPW-K) - "Die Kammeroper ist seit fast 60 Jahren fester Bestandteil des Wiener Kulturlebens. Es liegt der Kulturpolitik daher sehr viel daran, dass ihre Existenz gesichert und ihr Geist und Charakter aufrecht erhalten bleiben", erklärt SP-Gemeinderat Ernst Woller als Reaktion auf die heutige Aussendung der Wiener ÖVP.

Nachdem die traditionsreiche Bühne durch den Rückzug des Bundes als Subventionsgeber in eine finanziell bedrohliche Lage geraten ist, wurde in den letzten eineinhalb Jahren gemeinsam mit dem Trägerverein der Kammeroper, der bisherigen Geschäftsführung der Kammeroper und dem Theater an der Wien an einem Konzept für die "Kammeroper Neu" gearbeitet. "Auch die Idee einer Bespielung mit überwiegend freien Gruppen wurde intensiv auf ihre Umsetzbarkeit geprüft, hat sich jedoch als unrealisierbar und unfinanzierbar erwiesen. Umso erfreulicher ist es, dass nun mit der Anbindung der Kammeroper an einen starken Partner einerseits die Basis zur Erhaltung dieses wunderbaren Theaters, andererseits eine neue Heimstätte für junge Künstler geschaffen werden kann", unterstrich Woller, der dieses Konzept aus voller Überzeugung unterstützt.

Neubelebung der Wiener Theaterlandschaft

Das Kleinod Kammeroper bleibt als wichtiger Musiktheaterstandort erhalten und belebt als spezielle Studiobühne des Theaters an der Wien sowie als Spielort für Produktionen der Freien Wiener Musiktheaterszene die Wiener Theaterlandschaft neu. Die Studiobühne des TAW wird vor allem jungen SängerInnen Chancen geben und gemeinsam mit dem bisherigen Trägerverein den bedeutenden und traditionsreichen Hans-Gabor-Gesangswettbewerb weiterführen und absichern.

Die Freie Musiktheaterszene ist dabei keineswegs ein "Feigenblatt", sondern wird in die Erstellung des Gesamtspielplanes einbezogen. Diese Lösung ist nur durch das starke Engagement des Theaters an der Wien und der VBW mit gleich bleibender städtischer Förderung realisierbar. Die VBW leisten über Synergien wie Technik, Personal, Werbung und PR sowie dem Aufbau gemeinsamer Ressourcen und Umschichtungen einen Beitrag, der einen ambitionierten Spielbetrieb erst möglich macht.

"Durch die Zusammenarbeit mit dem TAW ergeben sich große Chancen für bessere Produktionsbedingungen, und durch aus Synergien erzielte Einsparungen mehr verfügbares Budget für die Kunst. Der Trägerverein Kammeroper und die bisherige Geschäftsführung Holger Bleck und Isabella Gabor, die in die Erarbeitung dieses Konzeptes von Beginn an eingebunden waren, haben durch persönlichen Einsatz einen wesentlichen Beitrag geleistet, diese Lösung zu ermöglichen, betont Woller.

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