Haubner: AK und ÖGB gefährden tausende Arbeitsplätze

AK/ÖGB-Steuerideen setzen Zukunft des Wirtschaftsstandorts aufs Spiel - Ohne Reformen explodieren Pensionskosten auf 42 Milliarden Euro - Appell zu gemeinsamer Reformpartnerschaft

Wien, 27. Jänner 2012 (OTS/Text) - "Die jüngste Auflistung von Steuer-Forderungen zeigt einmal mehr, dass sich die 'Belastungs-Fans' Arbeiterkammer und Gewerkschaftsbund die Folgen ihrer Steuer-Ideen nicht bis zum Ende durchgedacht haben. Oder haben sie sich auch nur einmal überlegt, was passiert, wenn wir die hart erarbeitete Attraktivität des Österreichischen Wirtschaftsstandorts durch neue Steuern und Belastungen aufs Spiel setzen?", übt der Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes, Abg.z.NR Peter Haubner scharfe Kritik und erinnert daran, dass Österreich mit einer Steuer-und Abgabenquote von 44 Prozent bereits ein Hochsteuerland ist. "Mit jeder Milliarde Euro, die durch neue oder höhere Steuern a la AK und ÖGB eingenommen werden, gehen gleichzeitig 15.000 Arbeitsplätze verloren", so Haubner. ****

"Zu allem immer nur 'Nein' zu sagen, ist der falsche Weg. Vor allem, wenn es um längst fällige Reformen bei den großen Kostentreibern geht. Es ist z.B. absolut befremdlich, wenn sich AK und ÖGB gegen jegliche Reformen im Pensionssystem aussprechen", so Haubner. "Wenn wir im Bereich der Pensionen keine wirksamen Reformen auf den Weg bringen, werden die Kosten im Jahr 2016 auf 42 Mrd. Euro explodieren." Was das faktische Pensionsantrittsalter betrifft, gehört Österreich international zu den Schlusslichtern. Doch AK und ÖGB blenden dieses Problem völlig aus. Sie verharren in ihrer klassenkämpferischen Abwehrhaltung und handeln damit grob fahrlässig für den Wirtschaftsstandort und alle nachfolgenden Generationen. "AK und ÖGB riskieren mit ihren standort- und wirtschaftsfeindlichen Forderungen tausende Arbeitsplätze", so die deutlichen Worte Haubners, der abschließend zu einer "Reformpartnerschaft" aufruft und appelliert, Österreich gemeinsam für die Zukunft zu rüsten.

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