Kollektivvertragsabschluss in der Mineralölindustrie

Plus 4,3 % für Mindestlöhne, -gehälter und für Lehrlinge sowie Verbesserungen bei der Anrechnung von Karenzzeiten

Wien (OTS) - (Proge/GPA-djp/ÖGB) Eine Lohn- und Gehaltserhöhung über der Inflationsrate sowie qualitative Verbesserungen im Rahmenrecht, darauf haben sich am 26. Jänner die Vertreter des Fachverbandes der Mineralölindustrie in der WKO auf Arbeitgeberseite und die Gewerkschaftsvertreter von PRO-GE und GPA-djp auf ArbeitnehmerInnen-Seite im Rahmen der Kollektivvertragsverhandlungen für die Mineralölindustrie geeinigt.++++

Das Verhandlungsergebnis sieht eine Erhöhung der Ist-Bezüge für die ArbeiterInnen und Angestellten um 4,2 % vor. Die monatlichen Mindestbezüge werden um 4,3 % angehoben. Die Lehrlingsentschädigungen sowie Zuschläge, Zulagen und Reisekostenentschädigungen werden ebenfalls um 4,3 % erhöht.

Im Rahmenrecht einigten sich die KV-Partner unter anderem auf eine neue Regelung bei der Anrechnung von Karenzen für die Vorrückung in den Beschäftigungsgruppen. Mit dem neuen Kollektivvertrag werden für jedes Kind 22 Monate an Karenzzeiten angerechnet, eine qualitative Verbesserung, die von beiden Verhandlungspartnern begrüßt wird.

Obwohl die Verhandlungen auch heuer wieder in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld stattfanden, gelang eine Einigung, von der alle Beschäftigten profitieren. Beide Seiten zeigten sich mit dem Verhandlungsergebnis zufrieden.

Der neue Kollektivvertrag tritt mit 1. Februar 2012 in Kraft, er gilt für rund 4.000 Beschäftigte, davon ca. 3.000 Angestellte und etwa 1.000 ArbeiterInnen (inklusive der Lehrlinge).

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PRO-GE, Mathias Beer, Tel.: 01/501 46-530,
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Litsa Kalaitzis
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