VP-Leeb: Feigheit vor dem Feind in der Causa Kunsthalle

Wien (OTS) - "Bereits 2004 kritisierte das Kontrollamt die Gebarungen in und um die Vereinslösung Kunsthalle und nach 8 Jahren künstlerischen Dornröschenschlafes, nahezu unglaublichen Vorgängen und Vorwürfen soll nunmehr Entscheidungsfähigkeit vorgetäuscht werden. Die nun gegen die Stimmen der Opposition beschlossene "Lösung" ist nicht mehr als ein Taschenspielertrick, mit dem der Koalitionspartner ruhig gestellt wird", kritisiert ÖVP Wien Kultursprecherin LAbg. Isabella Leeb im gestrigen Gemeinderat.

Dabei wird weder darauf Rücksicht genommen, ob und wie eine solche Umwandlung die öffentliche Wahrnehmung und das Image des Kulturstandortes Wien und der Kunsthalle als wichtige Institution zeitgenössischer Kunst wieder aufgebaut werden kann. Die Lösung ist mutlos und zögerlich und kann mit Sicherheit nicht als sauberer Neustart bezeichnet werden.

Die Belegschaft ist und bleibt verunsichert. Die politische Verantwortung des zuständigen Stadtrates wird auf andere abgeschoben, viele Fragen bleiben unbeantwortet. Feigheit vor dem Feind sollte keine politische Kategorie sein, steht aber in der Wiener Kulturpolitik mittlerweile leider auf der Tagesordnung, so Leeb abschließend.

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