Finanz und Zoll haben die Nase voll!

Ohne funktionierende Steuereintreibung gibt es keine Schuldenbremse

Wien (OTS) - (FSG/GÖD) "Wenn wir gravierenden Ungerechtigkeiten ausgesetzt sind, wird es schwer sein, die große Motivation aufrecht zu erhalten, mit der die Kollegenschaft bisher für die Steuergerechtigkeit in Österreich gesorgt hat. Wir zahlen nicht für Schulden, die Andere verursacht haben", stellt Robert Isak, der Vorsitzende der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen in der Finanzgewerkschaft, fest.++++

"Die medialen Ankündigungen und Gerüchte über geplante Belastungen für den öffentlichen Dienst erfüllen die Kollegenschaft in der Finanz- und Zollverwaltung mit Entsetzen und Empörung. Gerade die Finanz- und Zollbediensteten haben schon in der Vergangenheit bei Einsparungsmaßnahmen größere Opfer als andere Gruppen auf sich nehmen müssen", so Isak weiter.

Isak; "So hat sich der Personalstand trotz ständig steigender Komplexität der Steuergesetzgebung in den letzten 15 Jahren massiv verringert. Weitere Einschnitte wie eine "Arbeitsplatzsicherungsabgabe", der Verzicht auf einen Biennalsprung, die angekündigte Streichung von leistungsabhängigen Gehaltsbestandteilen sowie Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen sind nicht mehr zumutbar."

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Robert Isak
FSG-Vorsitzender der Finanzgewerkschaft
Hintere Zollamtsstr.2 b
1030 Wien
Tel.: 0664 8161540

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