Gaulhofer setzt sich visionäre Ziele

Wien (OTS) - Mit 550 Mitarbeitenden und einem Umsatz von 82 Millionen Euro im Jahr 2011 zählt Gaulhofer zu den führenden Fensterherstellern Österreichs. Der Exportanteil beträgt 38 %, die Investitionen in Forschung und Entwicklung liegen mit 3,5 % des Umsatzes deutlich über dem Durchschnitt der österreichischen Baustoffindustrie. Mit "Fenstern für Visionäre" will Geschäftsführer Dr. Manfred Gaulhofer 2012 einen großen Schritt zu nachhaltigem Wachstum setzen.

"Alle Visionen haben ein gemeinsames Merkmal: Sie geben Hoffnung auf eine bessere Zukunft", erklärt Dr. Manfred Gaulhofer, Geschäftsführer der Gaulhofer Industrie Holding, die Idee hinter dem neuen Slogan. Ein Slogan, der das Grundverständnis und die Firmenphilosophie des steirischen Familienunternehmens in drei Worte fasst. "Jeder, der ein Gebäude errichtet, Architekt oder Bauherr, hat eine Vision. Die Vorstellung davon, dass er oder sie damit ein besseres Wohn- oder Arbeitsumfeld für die Zukunft schafft. Für diese Visionäre arbeiten wir." Und diese Arbeit selbst ist nicht weniger visionär: mit innovativen Produkten, umweltfreundlichen Produktionstechniken, zukunftsweisenden Mitarbeitermodellen und Fachhandelspartnern in Österreich und dem nahen Ausland.

Produziert wird an zwei Standorten in Österreich: In der Zentrale in Übelbach nördlich von Graz produziert Gaulhofer Holz- und Holz-Alu-Fenster und -Türen, in Mäder/Vorarlberg Kunststofffenster und -türen. Insgesamt verlassen rund 230.000 Einheiten pro Jahr diese Werke. In Zukunft soll diese Zahl deutlich steigen, nicht zuletzt dank eines florierenden Exportgeschäfts.

Mit einem Exportanteil von 38 % zählt Gaulhofer zu den international erfolgreichsten Unternehmen der österreichischen Baustoffindustrie. Die wichtigsten Exportmärkte sind Deutschland und die Schweiz. In beiden Ländern wird das gesamte Sortiment angeboten. In anderen europäischen Ländern sowie den USA und Kanada punktet Gaulhofer vor allem mit seinen High-End-Produkten, z. B. aus dem Holz-Alu-Segment, sowie mit Großelementen. "Der Markt der einfachen Kunststofffenster ist sehr preisgetrieben und wird in fast allen Ländern von lokalen Herstellern dominiert", betont Gaulhofer. "Unsere Holz- und Holz-Alu-Fenster dagegen werden international zunehmend nachgefragt. In diesem Sektor gibt es wenige industrielle Anbieter, und noch weniger Hersteller, die unseren hohen Qualitätsstandard erreichen." Dasselbe gilt im Kunststoffbereich für hochqualitative Energiesparfenster wie der Gaulhofer ENERGYLINE.

Innovationszyklus von 2 Jahren

Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung haben in Österreich in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Laut Statistik Austria stieg die F&E-Quote von 1,10 % im Jahr 1981 auf 2,76 % im Jahr 2010. Im Vergleich zu anderen Unternehmen investiert Gaulhofer hier überdurchschnittlich stark: "Bei uns liegt die F&E-Quote beständig bei 3,5 % des Umsatzes und damit deutlich über dem österreichischen Durchschnitt", betont Geschäftsführer Ing. Hans Heiling. Das selbst gesteckte Ziel, jährlich eine Produktinnovation auf den Markt zu bringen, wurde in den letzten Jahren regelmäßig übertroffen.

Im Zusammenhang damit unterstreicht Heiling auch die große Bedeutung des Sonnenschutzes. Der fließende Übergang von innen und außen, der in der modernen Architektur durch große Fensterflächen und möglichst viel Transparenz erzielt wird, bringt viel Tageslicht in die Innenräume. Im Sommer kommt mit dem Licht aber auch die Hitze. "Sonnenschutz ist auch Hitzeschutz und sollte bei der Planung stets mitbedacht werden", so Heiling. Um den Konsumenten dies zu erleichtern, führt Gaulhofer eine breite Palette an integrierten Sonnenschutzsystemen für alle Fenstervarianten im Programm. Ist die Beschattung also nicht bereits durch architektonische Maßnahmen gegeben, macht Gaulhofer durch sein Vollsortiment ganzheitliche Lösungen möglich.

Hoffnungsmarkt Sanierung

Die Sanierung ist für die österreichische Fensterindustrie ein großer Hoffnungsmarkt. Die Erwartungen an die Neuauflage des Sanierungsschecks sind groß. "2009 haben viele Sanierungswillige die Förderung genützt, weil sie auch bei Einzelmaßnahmen wie einer Fassadensanierung oder einem Fenstertausch den Förderbetrag von maximal 5000 EUR erhalten konnten. 2011 hat man die Förderkriterien verschärft und damit letztlich nur mehr umfassende, sehr aufwändige Sanierungsvorhaben finanziell unterstützt. Die dafür nötige Investition war vielen Menschen zu hoch, sie haben die Sanierung zurückgestellt", erklärt Gaulhofer und appelliert an die Regierung, die Attraktivität der Förderkriterien zu verbessern.

Eine höhere Sanierungsrate sei aus mehreren Gründen wünschenswert, so Gaulhofer weiter. 78 % der Wohnfläche in Österreich wurde vor 1982 errichtet und ist damit aus energetischer Sicht dringend sanierungsbedürftig. Für jeden Einzelnen bringt die Sanierung mehr Behaglichkeit bei geringeren Energiekosten. Durch moderne energieeffiziente Fenster lassen sich bis zu 40 % der Heizkosten einsparen. Für die österreichische Volkswirtschaft verringern sich die Kosten für Energieimporte sowie für CO2-Emissionen bei gleichzeitiger Sicherung von Arbeitsplätzen. Schließlich gibt es kaum einen anderen Bereich, der ähnlich personalintensiv ist wie die Sanierung. Die wirtschaftlichen Erträge bleiben in der Region und vorrangig bei klein- und mittelständischen Unternehmen.

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