FPK-Trettenbrein: "Im Lavanttal brauchen wir Bienen-Vielfalt"

Nein zu überschießenden Schutz der "Carnica"

Klagenfurt (OTS) - "Die Bienen sind nach Rind und Schwein das wichtigste Nutztier des Menschen. Jede gesetzliche Bestimmung, welche die Bienen betrifft, hat daher große ökologische und wirtschaftliche Bedeutung. In diesem Zusammenhang lehnen wir es im Lavanttal ab, wenn Imker dazu verpflichtet werden sollten, nur die Kärntner Carnica-Biene züchten zu dürfen", erklärte der geschäftsführende FPK-Obmann des Bezirkes Wolfsberg LAbg. Harald Trettenbrein.

Da der Obstbau im Lavanttal ein wichtiges wirtschaftliches Standbein darstellt, müsse man die Bedenken der hiesigen Landwirte beachten. Viele von diesen teilen, so Trettenbrein, nicht die Meinung der Rosentaler Bienenzüchter, welche die Carnica besonders schützen und alle anderen Bienenarten aus Kärnten verdrängen wollen.

"Im Lavanttal lehnen wir solche Bestrebungen ab, wir treten dafür ein, dass neben der Carnica- vor allem auch die Buckfast-Biene ihre Daseinsberechtigung haben müsse. Dies auch deshalb, weil diese Bienensorte einen höheren Honigertrag biete. Tettenbrein verweist abschließend auch auf Aussagen von Fachleuten, welche alle Aussagen widerlegen, denen zufolge die Buckfast-Biene besonders aggressiv sein sollte. Der Begriff "Killerbiene" sei jedenfalls vollkommen verfehlt. (Schluss)

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