• 26.01.2012, 09:50:04
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ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe verzeichnete im Jahr 2011 mehr als 130.000 Anrufe (+ Foto)

Club erbrachte knapp 30.000 Hilfeleistungen und holte 1.669 verletzte oder erkrankte Personen zurück in die Heimat

Wien (OTS) - Menschen in Not beizustehen und sie bestmöglich zu
unterstützen - das ist das Ziel der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe.
Insgesamt 130.667 Hilferufe gingen im vorigen Jahr per Telefon ein.
Im Vergleich zum Jahr 2010 bedeutet das einen Anstieg von 4 Prozent.
Das Spektrum der Anliegen war groß: Hängengebliebene Fahrzeuge,
Wildschäden, Pannenhilfe im Ausland aber auch angefallene
Arzt-Behandlungskosten im oder Krankenrücktransporte aus dem Ausland.
In Summe erbrachte die Nothilfe 29.892 Hilfeleistungen im Vorjahr.
Für insgesamt 1.669 erkrankte oder verletzte Personen organisierte
der ÖAMTC den Heimtransport aus dem In- und Ausland. 74 Mal mit dem
Ambulanz-Jet, aber auch Linienflugzeuge, Rettungsautos oder
Lotsenfahrer des Clubs kamen zum Einsatz.

Die Statistik zeigt auch, wie eng der ÖAMTC mit seinen
Partnerclubs im Ausland zusammenarbeitet: Insgesamt 11.243 Mal -
zusätzlich zu den oben genannten Hilfeleistungen - erbrachten die
Kollegen im Ausland für ÖAMTC-Schutzbrief-Inhaber Pannenhilfe. War
das Fahrzeug gar nicht mehr in Gang zu bekommen, kümmerten sich die
die Kollegen in der Schutzbrief-Nothilfe um die Rückholung: Insgesamt
7.670 Fahrzeugrücktransporte aus dem In- und Ausland wurden im
Vorjahr durchgeführt.

Die meisten Schutzbrief-Leistungen wurden in Österreich erbracht.
Dabei wurde fast 3.500 Mal Hilfe nach Wildschäden benötigt. Die
meisten Hilferufe aus dem Ausland kamen aus Deutschland, Italien,
Kroatien und Ungarn.

Die Hochsaison der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe war in den Monaten
Juli (18.097 Anrufe) und August (19.804 Anrufe). "Die Sommermonate
sind immer eine besondere Herausforderung für das Team der
Schutzbrief-Nothilfe. Im Vorjahr erfolgten beinahe 50 Prozent aller
Anrufe in den Monaten Juni bis September", schildert Michael
Tagunoff, Leiter der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe. Am ruhigsten war es
im Februar mit nur 7.066 Anrufen.

Im Unglücksfall sind Kosten durch Schutzbrief gedeckt

Die Urlaubszeit sollte eigentlich die schönste Zeit des Jahres
sein. Doch allzu oft kann ein unvorhergesehenes Ereignis eine Reise
abrupt beenden. So auch im Fall von Familie M. aus Niederösterreich.
Der 2-jährige David zog sich nach einem Sturz vom Wickeltisch einen
komplizierten Oberschenkelbruch zu. Die Kosten für Behandlung und
Heimtransport (25.100 Euro) wurden vom ÖAMTC übernommen, weil Davids
Eltern Schutzbrief-Inhaber sind.

Helfen konnte der Club auch Familie D. aus Enns. Die Zwillinge des
Ehepaares hatten es besonders eilig, auf die Welt zu kommen. Die
Familie war gerade auf dem Heimweg aus dem Türkei-Urlaub, als bei
Mutter Sükran plötzlich die Wehen einsetzten. Trotz Frühgeburt - die
Mutter war erst in der 32. Schwangerschaftswoche - war der Zustand
der beiden Neugeborenen stabil. Herr D. - Inhaber des
ÖAMTC-Schutzbriefs - verständigte den Club, der sich umgehend um die
Rückholung der Frühchen sowie der Mutter kümmerte. Die Kosten in Höhe
von etwa 10.000 Euro wurden zur Gänze vom ÖAMTC gedeckt.

Äußerst dramatisch endete der Teneriffa-Urlaub von Herrn A. aus
Oberösterreich. Der 54-jährige Abenteuer-Sportler stürzte beim
Gleitschirmfliegen aus 30 Metern ab und zog sich dabei schwere
Frakturen zu. Der ÖAMTC organisierte den Heimtransport mittels Jet
und übernahm für den Schutzbrief-Inhaber die Kosten von 18.750 Euro.

Für Eva und Erich H. machte sich der
ÖAMTC-Weltreise-Krankenschutz, ein Zusatzprodukt zum
ÖAMTC-Schutzbrief mit weltweiter Gültigkeit, bezahlt. Im November
2011 besuchte das Ehepaar H. Tochter Manuela in Papua Neuguinea, wo
diese als Entwicklungshelferin arbeitet. Der Besuch sollte aber nicht
von langer Dauer sein. Herr H. erlitt eine Gehirnhautentzündung. Der
ÖAMTC organisierte die Verlegung in das Krankenhaus nach Cairns in
Australien. Nach vier Tagen Krankenhausaufenthalt wurde der
Oberösterreicher für zwei Wochen in ein Hotel entlassen. In dieser
Zeit musste Herr H. weiterhin Infusionen erhalten. Anschließend
erfolgte über Bangkok der Rückflug nach Österreich. Die Gesamtkosten
für Ambulanzjet, Krankenhaus, Rückflug und Hotel in Höhe von 62.800
Euro wurden vom ÖAMTC-Weltreise-Krankenschutz übernommen.

Informationen zum ÖAMTC-Schutzbrief sowie zum
Weltreise-Krankenschutz findet man unter www.oeamtc.at/schutzbrief.

Aviso an die Redaktionen:
Fotos zu dieser Aussendung gibt es unter www.oeamtc.at/presse.

Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Stefanie Bauer
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
mailto:pressestelle@oeamtc.at
http://www.oeamtc.at

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