Grüne Wien/Maresch zu Parkpickerl: "Verzögerungstaktik und falsche Rezepte

Wien (OTS) - "Die Rathaus-Opposition ergeht sich in unpraktikablen Ideen zur Parkraumbewirtschaftung in Wien", kommentiert der Verkehrssprecher der Grünen Wien, Rüdiger Maresch, die heutigen Vorschläge der ÖVP. "In der Forderung nach Volksbefragung lässt sich ausschließlich eine Verzögerungstaktik entdecken, die der massiven Überparkung in Wien nicht gerecht wird. Wir brauchen Nägel mit Köpfen und das rasch, denn die Situation ist in vielen Bezirken außerhalb des Gürtels unerträglich.

Es gibt weltweit nur zwei Möglichkeiten, wie Städte mit dieser Situation umgehen. Das eine ist die City-Maut, die in Wien abgelehnt wurde und die andere ist die Parkraumbewirtschaftung. Dieses Instrument gibt es Wien seit Jahren und sie hat sich bewährt", so Maresch. "Eine Staffelung in unterschiedliche Zonen macht nur dann Sinn, wenn damit Lenkungseffekte erzielt werden. Dass jemand, der im 1. Bezirk wohnt, mehr bezahlen soll für das Parkpickerl als jemand im 9. Bezirk, macht hier keinen Sinn", sagte Maresch.

"Es gibt einen Prozess, der derzeit unter Beteiligung der Bezirke und der BezirksvorsteherInnen stattfindet. Die Ausweitung des Parkpickerls ist im Interesse der BewohnerInnen und der Bezirke. Wien sieht sich 200.000 PendlerInnen jeden Tag konfrontiert. Hier wird das Parkpickerl auch einen Lenkungseffekt in Richtung öffentlicher Verkehr haben. Das muss auch endlich auch die FPÖ einsehen", so Maresch abschließend.

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