Heinisch-Hosek: "Kein Fußbreit dem Faschismus" setzt ein klares Zeichen gegen Rechtsextremismus

SPÖ-Straßenaktion gegen Alltagsfaschismus und Fremdenfeindlichkeit

Wien (OTS/SK) - Mit einem großen Transparent "Kein Fußbreit dem Faschismus" hat die SPÖ heute, Mittwoch, am Wiener Heldenplatz ein ebenso unübersehbares wie deutliches Zeichen gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit gesetzt. Die Straßenaktion der SPÖ Frauen gemeinsam mit SoHo, SJ, AKS, VSStÖ, JG und FSG Jugend ist Teil der Gedenk- und Aktionswoche "Jetzt Zeichen setzen". Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek betonte am Rande der Straßenaktion, dass es wichtig sei, klare Zeichen gegen Rechts zu setzen: "Gerechtigkeit, Solidarität, Antifaschismus und Antirassismus sind bei uns keine leeren Schlagwörter, sondern werden in der SPÖ und ihren Teilorganisationen gelebt." ****

Dass der umstrittene Ball des Wiener Korporationsringes (WKR) heuer ausgerechnet am Holocaust-Gedenktag stattfindet, ist für die Frauenministerin eine "klare Provokation". Umso wichtiger sei es daher, deutliche Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen. Die Frauenministerin begrüßte es, dass sich viele Organisationen anlässlich des Holocaust-Gedenktags am 27. Jänner zusammengeschlossen haben, um der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken und aktiv gegen Rassismus und Faschismus aufzutreten.

Auch die Wiener Frauenstadträtin Sandra Frauenberger betonte, dass es gelte, nicht wegzusehen, sondern aktiv und vehement gegen jede Form von Fremdenfeindlichkeit und damit auch gegen Alltagsrassismus aufzutreten. SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz verwies darauf, dass es zwei Anlässe für die SPÖ-Straßenaktion gegen Rechtsextremismus gebe: Den WKR-Ball, wo sich als rechtsextrem eingestufte Burschenschaften treffen, und den in Österreich noch zu wenig bekannten Holocaust-Gedenktag.

Service: Die SPÖ-Aktion "Kein Fußbreit dem Faschismus" läuft auch auf Facebook unter www.facebook.com/Kein.Fussbreit.dem.Faschismus. Zahlreiche Menschen haben bereits die Gelegenheit genutzt, und sich klar gegen rechtsextreme Strömungen positioniert. Mehr zur Gedenk-und Aktionswoche gegen Rassismus und Rechtsextremismus gibt es unter www.jetztzeichensetzen.at/ Am 27. Jänner 2012 findet um 10 Uhr beim Burgtor am Heldenplatz eine Gedenkkundgebung statt, bei der u.a. Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek sprechen wird. (Schluss) mb/ah

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