FP-Gudenus: Häupl mehr als unglaubwürdig

Versuch, auf freiheitliche Linie einzuschwenken, zum Scheitern verurteilt

Wien (OTS/fpd) - Nach 17 Jahren auf dem Bürgermeistersessel und
vor den Trümmern seiner gescheiterten Politik will Michael Häupl nun angeblich weite Teile des FPÖ-Parteiprogramms umsetzen. Direkte Demokratie soll plötzlich gestärkt werden - allerdings sollen nur Volksbefragungen häufiger durchgeführt werden. "Nicht nur vor anstehenden Wahlen", so Häupl, der sich offenbar für die letzte Volksbefragung, ein Wahlkampf-Kasperltheater mit No na- Fragen geniert.

Dass unsere Sprache Deutsch ist, musste der abgehobene Bürgermeister in einer Umfrage unter SPÖ-Mitgliedern erfahren. "Lächerlich. Das steht in der Verfassung, auf die er vereidigt wurde", ärgert sich Wiens Klubchef und stellvertretender Bundesparteiobmann Mag. Johann Gudenus. Außerdem habe Häupl bisher alles getan, damit sich Parallelgesellschaften ungestört etablieren können. Von den Freiheitlichen angeregte Integrationsmaßnahmen wie "Deutsch im Gemeindebau" und "Deutsch als Pausensprache in Schulen" ließ er konsequent im Gemeinderat niederstimmen.

"Nein, so dumm sind die Wiener nicht. Diesen plötzlichen Meinungsumschwung kauft Häupl keiner ab", weiß Gudenus. Die Bürger würden weiterhin zum Schmied, den Freiheitlichen, gehen und nicht zu einem roten Schmiedl. Insofern sei die Absicht Häupls "anständige und ordentliche Funktionäre der FPÖ zur SPÖ zurückzuholen" vergebene Liebesmüh. Gudenus: "Bei unseren Funktionären - übrigens allesamt ordentlich und anständig - schlägt das Herz rot-weiß-rot. Die werden sich das Weiß aus Rot-Weiß-Rot sicher nicht herausreißen lassen. Das wird auch die nächste Wahl zeigen." (Schluss)

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