ÖH erteilt Leitls Vorschlag klare Absage

es braucht keine "dritte Säule" sondern bessere Durchlässigkeit

Wien (OTS) - Der Vorschlag von WKÖ Präsident Leitl Berufsakademien als "dritte Säule" im tertiären Bereich einzuführen, stößt bei der Österreichischen HochschülerInnenschaft auf Ablehnung. "Der tertiäre Bereich ist in Österreich bereits jetzt in Universitäten, FHs, PHs und Privatuniversitäten zersplittert", so Angelika Gruber vom Vorsitzteam der ÖH. "Akademische Ausbildung mit Berufsbezug ist ganz klar Aufgabe der Fachhochschulen. Mit einer Einführung von Berufsakademien wäre das Chaos perfekt."

"Viel wichtiger ist es, die Durchlässigkeit des Bildungssystem zu verbessern und den Zugang zum tertiären Bereich zu erleichtern", ist Janine Wulz vom Vorsitzteam der ÖH überzeugt. "Dazu gehört natürlich auch eine Aufwertung und qualitative Verbesserung der Lehre. Der Zugang zu den Hochschulen soll letzten Endes allen offen stehen."

"Die Regierung und alle HochschulpartnerInnen sollten sich darauf konzentrieren die bestehenden Hochschulen zu verbessern und das Angebot sowohl quantitativ als auch qualitativ auszubauen", so Martin Schott vom ÖH Vorsitzteam. "Es braucht keine weitere Verwässerung mit einem neuen Sektor."

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