NEWS: Drei neue Ermittlungsverfahren in Telekom-Skandal

Kickback-Zahlungen bei Ost-Geschäften, Bereicherung über überhöhte Lieferantenpreise, 20 Mio. Schaden bei Treuhand-Deal

Wien (OTS) - Das Nachrichtenmagazin NEWS berichtet in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe von drei bisher geheimen Ermittlungsverfahren im Telekom-Skandal, die für einigen politischen Sprengstoff sorgen.

Unter der Zahl 614 St 44/11 wird Hinweisen auf Kickback-Zahlungen bei Ost-Akquisitionen der Telekom nachgegangen. Im Fokus der Ermittlungen stehen Geschäfte in Weißrussland.

Im Ermittlungsverfahren 614 St 42/11 geht es um einen vermuteten Schaden von 20 Millionen Euro. Die Telekom soll bereits im Jahr 2000 über eine Treuhandlösung einen scheinbar "privaten" Konkurrenten gegründet und heimlich finanziert haben. Idee war, Kunden, die im Zuge der Öffnung des Telekommunikationsmarktes verloren gehen über diesen scheinbaren Mitbewerber wieder zu gewinnen und den Markt für Mitbewerber enger zu machen. Das Konzept ging nicht auf, Verluste wurden jahrelang heimlich ausgeglichen.

Im Ermittlungsverfahren 614 St 43/11 geht es um den Verdacht, dass sich Spitzenmanager der Telekom über einen Lieferanten, an den überhöhte Preise bezahlt wurden, nachhaltig bereichert haben. Diese Ermittlungen werden international geführt - einmal mehr gibt es Verbindungen nach Liechtenstein.

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