AGRANA beendet bisher längste Zuckerrüben- und Kartoffelstärkekampagne 2011|12 erfolgreich

Wien (OTS) - Am 23. Jänner schloss AGRANA mit dem Ende der Rübenverarbeitung in der niederösterreichischen Zuckerfabrik Tulln die Verarbeitungssaison 2011|12 in allen ihren Werken erfolgreich ab. Es handelte sich mit bis zu 135 Tagen um die bisher längsten Kampagnen der AGRANA-Geschichte.

Zuckerrübenkampagnen

Mit einer durchschnittlichen Verarbeitungsdauer von 123 Tagen (Vorjahr: 114 Tage) wurden in AGRANAs sieben Rübenzuckerfabriken in Österreich, Ungarn, Tschechien, der Slowakei und Rumänien aus 5,9 Mio. (Vorjahr: 5,4 Mio.) Tonnen Rüben rund 935.000 (Vorjahr: 803.000) Tonnen Zucker hergestellt. In AGRANAs Zuckerfabrik Tulln|NÖ überstieg die Produktionsmenge erstmals die 300.000 Tonnen-Grenze, was die bisher größte Zuckerproduktionsmenge in einem Werk und eine beachtliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr (2010|11: ca. 260.000 Tonnen) bedeutet.

Die Hektarerträge in allen Produktionsländern lagen bei einer Erntefläche von 90.000 Hektar bei durchschnittlich 65,5 Tonnen. Aufgrund der ausgezeichneten Rübenqualität sowie der sehr guten Witterungsbedingungen bei der Ernte und bei der Lagerung der Rüben belief sich der durchschnittliche Zuckergehalt auf 17,7% (Vorjahr:
16,5%), in Österreich auf 17,8% (Vorjahr: 17,2%).

Ein umweltfreundlicher Transport der Zuckerrüben stellte auch in dieser Saison wieder einen Schwerpunkt in der Kampagneorganisation dar. Über alle Produktionsländer betrachtet wurden rund 40% der Rüben per Bahn an die Zuckerfabriken geliefert, wobei der Anteil der Bahntransporte in Österreich mit rund 55% am höchsten lag.

Darüber hinaus konnte - bezogen auf die verarbeiteten Rüben - der Energieverbrauch im Rahmen der Zuckerrübenverarbeitung um mehr als 8 % gesenkt werden. In Ungarn wurden in der abgelaufenen Kampagne über 50 % des Primärenergiebedarfes durch eigenes Biogas gedeckt.

Stärkekartoffelkampagne

In der Kartoffelstärkefabrik Gmünd|Niederösterreich wurden in 145 Tagen (Vorjahr: 114 Tage) insgesamt 235.500 (Vorjahr: 186.300) Tonnen Stärkekartoffeln zur Verarbeitung übernommen. Die in dieser Saison erzeugte Kartoffelstärke von über 50.000 Tonnen übersteigt jene des Vorjahres um 32 % und ist damit die historisch größte in Gmünd produzierte Menge.

Daneben wurden im Rahmen der Herbstübernahme 9.500 (Vorjahr:
8.500) Tonnen Speiseindustriekartoffeln sowie 4.600 (Vorjahr: 3.000) Tonnen Bio-Speiseindustriekartoffeln für Kartoffeldauerprodukte wie Kartoffelpüree eingelagert.

Zusätzlich wurden rund 3.100 Tonnen Speiseindustriekartoffeln aus kontrolliert biologischem Anbau für die Herstellung von Kartoffelprodukten für Babynahrung übernommen.

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