Unternehmen ignorieren gesetzlich vorgeschriebene Lohnangaben in Jobinseraten

Berlin (ots) - Nach einer aktuellen Untersuchung von AnzeigenDaten.at enthalten lediglich 39% der Stelleninserate in Tageszeitungen und Jobbörsen die seit 1. Jänner 2012 mit Strafsanktionen versehene Verpflichtung zur Angabe des Mindestentgelts. Dies ist das Ergebnis einer Analyse von über 12.000 Stelleninseraten von mehr als 2500 österreichischen Unternehmen seit Jahresanfang.

Seit 1. März 2011 müssen alle veröffentlichten Stelleninserate, die einen Arbeitsplatz im österreichischen Bundesgebiet betreffen, verpflichtende Angaben zum Mindestentgelt in Euro machen. Seit 1.1.2012 unterliegen Stellenanzeigen ohne Lohnangaben sogar einer Strafsanktion von bis zu 360 EUR. Zielsetzung der Änderung des Gleichbehandlungsgesetzes war es, Frauen und Männern die gleichen Informationen über das zu erwartende Gehalt im Bewerbungsprozess bereitzustellen. Hinweise für Arbeitgeber über die Inhalte der gesetzlichen Anforderungen sind über die Wirtschaftskammern verfügbar.

AnzeigenDaten.at ist ein Service der index Internet und Mediaforschung GmbH, Berlin, für Verlage, Jobbörsen und Personaldienstleister. AnzeigenDaten.at wertet täglich 23 Medien im österreichischen Stellenmarkt aus und bereitet diese zur aktiven Unterstützung von Marktanalysen auf. Europaweit erfaßt AnzeigenDaten Stelleninserate in 10 europäischen Ländern.

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