Wehsely eröffnet Krankenhaus Nord-Infocenter

Auf der Baustelle startet der Aushub der Baugrube

Wien (OTS) - "Der Bau des Krankenhauses Nord geht in die nächste Phase. Termingerecht beginnen nun die Arbeiten für den Baugrubenaushub im Rahmen eines der größten Hochbauvorhaben Österreichs", erklärte die Wiener Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely heute bei der Eröffnung des neuen Infocenters Krankenhaus Nord. "Das Infocenter in der Brünner Straße 73, gegenüber der Baustelle, wird zur Drehscheibe für Information, Beratung und Service", so die Stadträtin weiter, "von der Terrasse sieht man exakt auf das Baufeld und kann so das Baugeschehen mitverfolgen".

Das Krankenhaus Nord Infocenter soll künftig Anlaufstelle für MitarbeiterInnen, AnrainerInnen sowie Delegationen aus dem In- und Ausland sein. Auch der Austausch mit den niedergelassenen ÄrztInnen kann hier fortgeführt werden. Zudem können sich Schulen, Interessenvertretungen, Vereine etc. beispielsweise über das Gesundheitswesen, das Wiener Spitalskonzept 2030, Leistungsplanung oder die Medizin der Zukunft informieren. Das Infocenter ist jeden Mittwoch und Donnerstag, von 13 bis 17 Uhr geöffnet, gegen Voranmeldung jederzeit. An eine Ausdehnung dieser Öffnungszeiten ist ab dem Beginn der Rohbauarbeiten gedacht.

Ebenfalls ab Februar finden monatlich MitarbeiterInnen-Workshops statt. Bei diesen "Open-days" werden Form (Architektur) und Funktionen (Betriebsabläufe) des neuen Spitals vorgestellt. Zudem werden derzeit für die bestehenden Teams der ins neue Spital übersiedelnden Abteilungen spezielle Informationsangebote entwickelt.

PatientInnen, MitarbeiterInnen und AnrainerInnen gestalten das Spital mit

Gemeinsam mit dem ArchitektInnenteam und den künftigen NutzerInnen -PatientInnen und MitarbeiterInnen - wurden die räumlichen Anforderungen an das künftige Krankenhaus erarbeitet. Die entstandenen Ausstattungs- und Einrichtungsmerkmale finden sich im Infocenter wieder, sodass man einen ersten Eindruck bekommt, wie das Krankenhaus Nord aussehen könnte. Zwei Musterzimmer - ein Ein- und ein Zweibettzimmer - und MitarbeiterInnen-Arbeitsplätze wurden in das Center integriert. Wichtig ist jedoch, dass es sich bei den Ausstellungsstücken um reine Prototypen handelt, die zwar gewisse Qualitätskriterien erfüllen, aber keine Festlegung auf bestimmte Hersteller beinhalten. Zudem dient das Infocenter dem Test der ausgestellten Einrichtungsgegenstände und Musterzimmer. Mittels Fragebogen können die NutzerInnen ein Feedback zur Praxistauglichkeit geben. Die Erkenntnisse daraus fließen in die weitere Planung ein, selbstverständlich unter strenger Prüfung der Kosteneffizienz.

AnrainerInnen-Kommunikation wird weiter ausgebaut

"Die umfassende Kommunikation und ein gutes Einvernehmen mit den Anrainerinnen und Anrainern ist uns ganz besonders wichtig", so Generaldirektor Marhold und der Floridsdorfer Bezirksvorsteher Heinz Lehner unisono. Deshalb wurde und wird über alle wichtigen Schritte rund um den Spitalsbau regelmäßig mittels schriftlicher Aussendungen sowie bei Veranstaltungen im Bezirk informiert. Ein Briefkasten für Anregungen und Beschwerden wurde direkt am Baustelleneingang angebracht. Bereits seit 2009 steht Charlotte Staudinger als Ombudsfrau Montag bis Freitag in der Zeit von 7:30 Uhr bis 15:30 Uhr unter der Telefonnummer 0664/ 24 64 964 bzw. per E-Mail (ombudsfrau.kh-nord@wienkav.at) zur Verfügung. Jetzt wird die Ombudsstelle um ein weiteres Angebot ausgebaut: Jeden zweiten Dienstag im Monat gibt es direkt im Infocenter die Ombudsfrauen-Sprechstunde. Zwischen 17 und 19 Uhr steht Ombudsfrau Charlotte Staudinger den AnrainerInnen für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

Nächste Schritte auf der Baustelle

Nach den Abbrucharbeiten der alten ÖBB-Werkstätten sind nun auch die Vorbereitungen für den Baugrubenaushub abgeschlossen. Dabei wurden am Grundstücksrand - rund um die künftige Baugrube - Spund- und Schmalwände errichtet. Jetzt startet der Baugrubenaushub, der an die 150.000 Kubikmeter umfasst. Diese Arbeiten sollen bis Mitte des Jahres dauern. In der Folge kann mit dem Rohbau begonnen werden.

Um die Verschmutzung der Brünner Straße so gering wie möglich zu halten, werden drei Reifenwaschanlagen auf dem Baufeld eingesetzt. Zusätzlich werden Fahrbahn und Straßenbahn-Gleiskörper auf der Brünner Straße zwei Mal täglich mit Straßenreinigungsmaschinen gesäubert.

Fakten zum Krankenhaus Nord

Das Krankenhaus Nord wird über rund 800 Betten verfügen. Pro Jahr können etwa 40.000 PatientInnen stationär und rund 250.000 PatientInnen ambulant versorgt werden. Das Krankenhaus wird sich aus vierzehn Spitalsabteilungen und vier medizinischen Instituten zusammensetzen. Die Schwerpunkte in der Planung sind neben Modernität und Nachhaltigkeit die Einbindung künftiger NutzerInnen und das Schaffen einer Wohlfühlatmosphäre für PatientInnen, Angehörige und MitarbeiterInnen. Das Krankenhaus Nord wird 2015 in Teilbetrieb gehen.

Mehr Informationen zum Krankenhaus Nord:
www.wienkav.at/krankenhausnord

(Schluss) bw/me

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