Polizeigewerkschaft: BeamtInnensteuer ist Schnapsidee

Greylinger: "Einsparungsvorschläge werden immer absurder"

Wien (OTS/ÖGB) - "Und die nächste Schnapsidee. Die Einsparungsvorschläge werden immer absurder", kann der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft, Hermann Greylinger, einer Steuer auf "einen sicheren Arbeitsplatz im Öffentlichen Dienst" nichts abgewinnen. Ganz im Gegenteil: "Das ist eine Einkommenskürzung unter einem anderen Namen und offenbart, dass die Leistungen der Beamtinnen und Beamten, insbesondere der Exekutivebeamtinnen und -beamten nicht geschätzt werden".++++

"PolizistInnen riskieren täglich ihr Leben für die Sicherheit der Bevölkerung, sie sind es auch, die dafür sorgen, dass Touristen Österreich als sicheres Land schätzen, und sie tragen damit auch dazu bei, dass unser Land als Wirtschaftsstandort gefragt ist." Und nur so am Rande sei erwähnt, dass sie für die unzähligen angeordneten Überstunden einen Pensionsbeitrag leisten müssen, der ihnen bei der Pensionsbemessung nur teilweise abgegolten werde, so der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft.

Greylinger abschließend: "PolizistInnen werden im Dienst oft beschimpft, beleidigt, manchmal bespuckt und verletzt. Angesichts dieser Tatsachen ist es verständlich, dass sie sich nach diesem absurden Vorschlag vor den Kopf gestoßen fühlen."

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Hermann Greylinger
Vorsitzender der Polizeigewerkschaft
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