"Golden Arrow" für Lech Walesa und Hans-Dietrich Genscher

Architekten Europas am Wiener Kongress com.sult 2012 für Lebenswerk ausgezeichnet

Wien (OTS) - Bei der gestrigen Abendgala des neunten
internationalen Wiener Kongress com.sult wurden Friedensnobelpreisträger Lech Walesa und die Politiker-Legende Hans-Dietrich Genscher mit dem Lifetime Achievement Award "Golden Arrow" ausgezeichnet. Mit ihrer beispiellosen Führungsstärke während dem Fall des Eisernen Vorhangs und ihre visionären Kraft für das Projekt Europa haben sie Millionen Menschen eine bessere Zukunft geebnet.

"Die Auszeichnung ist ein Tribut des Wiener Kongress com.sult an die Kraft des friedlichen Widerstands und den unbändigen Glauben an eine bessere Welt", so com.sult-Initiator David Ungar-Klein.

Die Laudatio hielt Erhard Busek, ehem. Vizekanzler der Republik Österreich, der Lech Walesa und Hans-Dietrich Genscher als Staatsmänner beschrieb, die schon zu Lebzeiten in die Geschichtsbücher eingegangen sind. "Das beste Zeugnis ihres Erfolgs ist die heutige Auszeichnung: Ein Pole und ein Deutscher, die gemeinsam für ihr Lebenswerk in Wien ausgezeichnet werden - das ist das vereinte Europa, das aus seiner blutigen Geschichte gelernt hat", zeigte sich Busek überzeugt.

Traditionell wurde auch in diesem Jahr ein Österreicher mit dem "Special Golden Arrow" ausgezeichnet. Oskar Mencer ist gerade dabei mit seiner Firma Maxeler Technologies die Computerwelt zu revolutionieren und zählt zur globalen Wissenselite. Der in London lebende und forschende Top-Wissenschaftler von Weltrang lebt tagtäglich Innovation und ist beispielgebend für die Zukunft des Wirtschafts- und Wissensstandortes Europa.

Lifetime Achievement Award "Golden Arrow"

Als größter Wirtschaftskongress der Region, bringt der Wiener Kongress com.sult von Jahr zu Jahr nicht nur Top-Manager, sondern auch internationale Politiker, Sportler und Künstler nach Österreich. Der Lifetime Achievement Award "Golden Arrow" wird jährlich an herausragende Persönlichkeiten für außergewöhnliche Leistungen verliehen. In den letzten Jahren wurde die Auszeichnung bereits an den tschechischen Präsidenten Václav Klaus (2011), den Weltraumpionier Buzz Aldrin (2010), die Skilegende Karl Schranz (2009), den Sportler des Jahrhunderts Mark Spitz (2008), Ex-Außenminister Joschka Fischer (2007) und den Israelischen Präsidenten Shimon Peres (2006) überreicht.

Europa, quo vadis? Wiener Kongress com.sult 2012

Der neunte Wiener Kongress com.sult machte die aktuelle Führungskrise in Europa zum Thema. Wie schon in den vergangenen Jahren diskutierten rund 1.500 Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft die Zukunft Europas.

Kongress-Initiator David Ungar-Klein hat sich den historischen Wiener Kongress 1814/15 zum Vorbild genommen: "So wie Europa damals neu geordnet und stabilisiert wurde, wollen wir 200 Jahre später im Herzen des vereinten Europas das Fundament für die Zukunft von Wirtschaft und Politik schaffen."

Unter dem Leitspruch "Challenges of Leadership in Europe" kamen neben Hans-Dietrich Genscher (ehem. deutscher Vizekanzler und Außenminister) und Lech Walesa (Friedensnobelpreisträger und ehem. polnischer Präsident) Führungspersönlichkeiten wie Sir Terry Leahy (CEO Tesco bis 2011, Manager des Jahres Fortune) nach Wien.

Der britische Philosoph Phillip Blond (Mastermind von PM David Cameron), Avigdor Liberman (Vizepremier- und Außenminister des Staates Israel), Martin Meyer (Regierungschef-Stv. des Fürstentums Liechtenstein) und Jan Petersen (ehem. norwegischer Außenminister) brachten die Perspektive von Staaten ein, die in oder angrenzend an Europa konsequent einen erfolgreichen Sonderweg gehen und damit ein Schlaglicht auf die Führungsschwäche in der EU werfen.

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