VIDC: Migration und Entwicklung in Österreich nicht länger getrennt betrachten

Wien (OTS) - "Migrationspolitik und Entwicklungsziele müssen in Einklang gebracht werden", fordert Walter Posch, Direktor des VIDC/Wiener Institut, anlässlich der heute zu Ende gehenden internationalen Konferenz "Bridging the Gap". Die Konferenz ist der Startschuss für die vom VIDC federführend betreute, europäische "CoMiDe"-Initiative. In Österreich befasst man sich damit erstmals systematisch mit diesem Thema.

140 ExpertInnen aus sieben afrikanischen wie europäischen Ländern diskutierten über zwei Tage Wechselwirkungen sowie die Notwendigkeit einer stärkeren Zusammenarbeit zwischen MigrantInnen-, Nichtregierungs- und staatlichen Organisationen wurde immer wieder hervorgehoben. Präsentiert wurde auch eine vom VIDC herausgegebene Studie zu Good-Practice-Beispielen.

"Ich freue mich ganz besonders, dass die österreichische Entwicklungsagentur ADA sich 2013 schwerpunktmäßig dem Thema Migration und Entwicklung widmen wird. Vor dem Hintergrund der immer knapper werdenden ADA-Mittel ein mutiger Vorstoß. Andere österreichische Institutionen sollten sich diesem Beispiel anschließen", hofft VIDC-Direktor Posch abschließend.

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