Höllinger zu Kritik am Kammersystem: Wirtschaftskammern senken Kosten und Beiträge und optimieren Leistungen

Stellvertretender WK-General weist Kritik von Landeshauptleuten für Wirtschaftskammern zurück: Wir optimieren laufend unsere Organisation

Wien (OTS/PWK049) - "Die Forderungen der Landeshauptleute
Dörfler und Pröll nach Reformen im österreichischen Kammersystem treffen im Fall der Wirtschaftskammer-Organisation den falschen Adressaten. Wir verbessern und modernisieren unser System laufend, nutzen Synergien und senken Ausgaben", verweist der stellvertretende Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich, Herwig Höllinger, auf die "laufende Optimierung" der kammerinternen Abläufe und Leistungen: "Bei den zwei Kammerreformen 2000 bis 2005 und 2005 bis 2010 wurden die Kammer-Umlagen um 30 Prozent bzw. 150 Millionen Euro gesenkt und die Zahl der Fachverbände ebenso um rund 30 Prozent reduziert." Derzeit werden dreißig Synergieprojekte innerhalb der Wirtschaftskammer-Organisation im Sinn eines kooperativen Föderalismus umgesetzt, mit dem Ziel, bis 2015 weitere rund 15 Millionen Euro einzusparen.

Durch verstärkte Kooperation in den Bereichen IT, gemeinsame Services und interne Dienstleistungen wie etwa Lehrlingsförderungsabwicklung, Statistik oder Marketing und Kommunikation soll der bislang eingeschlagene Reformweg weiter fortgesetzt werden. Höllinger: "Wir haben im Interesse der Mitglieder Beiträge nachhaltig gesenkt statt an der Einnahmenschraube zu drehen, wir haben Leistungen erhöht, die Organisation gestrafft und Synergien zwischen Bundes- und Landesebene gebündelt." Die Wirtschaftskammer-Organisation hat damit der öffentlichen Hand einiges an bereits umgesetzten Reformen vorgelegt. (RH)

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