BZÖ-Scheibner: Iran-Sanktionen nicht zielführend

Sanktionen schaden Bevölkerungen und nicht der iranischen Regierung

Wien (OTS) - "Die EU-Sanktionen gegen den Iran sind nicht zielführend und schaden der europäischen Bevölkerung mehr als der iranischen Regierung. China freut sich über billiges iranisches Öl und die europäische Wirtschaft, die Autofahrer und Menschen mit Ölheizungen werden durch einen zu erwartenden Preisanstieg stärker belastet", so der stellvertretende Klubobmann und außenpolitische Sprecher des BZÖ, Herbert Scheibner", in einer Reaktion auf die EU-Sanktionen gegen den Iran.

Scheibner weist auch darauf hin, dass gerade Griechenland überdurchschnittlich von billigerem iranischen Öl profitiert habe und durch die Sanktionen die Lage im Mittelmeerstaat weiter verschärft werde und "da jeder Cent, der Griechenland fehlt, vom europäischen Steuerzahler aufgebracht werden muss, bestraft sich die EU de facto selbst".

Der außenpolitische Sprecher des BZÖ und ehemalige Verteidigungsminister ruft aber auch zur Deeskalation auf: "Die Gefahr einer weiteren Eskalation darf nicht unterschätzt werden und zeigt einmal mehr, dass das Krisenmanagement des Westens wie bei Libyen, Syrien oder Ägypten zu einer Verschlimmerung der Lage führt". Scheibner fordert die EU auf, "den Dialog statt den Konflikt mit dem Iran zu suchen um eine für beide Seiten befriedigende Lösung herbei zu führen".

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