FP-Gudenus: Endlich sprechen auch Häupl Deitsch

SPÖ-Bürgermeister erfindet netterweise das Rad neu

Wien (OTS/fpd) - Die Befragung der Wiener SPÖ-Mitglieder mit einem imposanten Rücklauf von zehn Prozent hätte sich Bürgermeister Häupl wohl ersparen können, wäre er so volksnah wie er laut Rathauspropaganda ist. Um gewichtige Teile des FPÖ-Parteiprogramms herunterzubeten, hätte persönlicher Kontakt zur Bevölkerung abseits bezahlter Jubelperser aus Lauras Schnöseltruppe gereicht, meint der Wiener FPÖ-Klubchef und stellvertretender Bundesparteiobmann Mag. Johann Gudenus.

Trotzdem klingen langjährige FPÖ-Grundsätze wie "Unsere Sprache hier ist Deutsch" aus dem Mund des Vorsitzenden jener Partei, die der Türkisch-Matura das Wort redet, Dutzende Steuermillionen in integrationsresistenten Ausländervereinen versenkt und in allen Spitälern Aushänge in mindestens sechs Sprachen als unumgänglich ansieht, wie ein Hohn.

Auch die seit vielen Jahren gebetsmühlenartig erhobene FPÖ-Forderung, "dass straffällig gewordene Ausländer abzuschieben sind", mutet bei jemandem, dessen Jugendtruppen der Exekutive bei der Verhaftung tobender Drogendealer aus Schwarzafrika stets die Methode "Samthandschuh" ans Herz legt und bei jeder Wimpernzerrung des Rauschgifthändlers die Suspendierung des Polizisten fordert, ein bisserl verlogen.

Schräg wird es spätestens dann, wenn Häupl "anständige und ordentliche Funktionäre der FPÖ zur SPÖ zurückholen will". Ganz abgesehen davon, dass gar keine anderen als solche vorrätig sind, was sollten diese bei der SPÖ außer Fremdeln für Fortgeschrittene, fragt Gudenus. (Schluss)otni

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