Rädler: Müssen Polarisierung und Radikalisierung entgegentreten

ÖVP-Sprecher für Migration und Integration begrüßt Dialogforum Islam

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Als wichtige Initiative zum besseren Zusammenleben begrüßte heute, Montag, der ÖVP-Sprecher für Migration und Integration, Abg. Johann Rädler, den Start des "Dialogforum Islam", das Staatssekretär Sebastian Kurz und der Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft, Fuat Sanac, heute im Rahmen einer gemeinsamen Presseerklärung vorgestellt haben. "Es ist ein wichtiger Schritt zur Versachlichung der Debatte und um mehr Wissen", so Rädler, der auf die halbe Million in Österreich lebenden Muslime verwies. Österreich habe bereits 1912 mit dem Islamgesetz einen bedeutenden Schritt in diesem Bereich gesetzt. Mit der Etablierung dieses Dialogs werde nun ein weiterer gesetzt.

"Wir müssen den Tendenzen der Polarisierung und Radikalisierung entgegentreten", so Rädler. Er hob eine Linzer IMAS-Studie aus dem Jahr 2010 hervor, wonach 54 Prozent der Österreicherinnen und Österreich angaben, dass der Islam eine "Bedrohung für den Westen" sei. Die Befragten hatten aber zunehmend das Gefühl, über solche Ansichten nicht wirklich offen reden zu können. Die Autoren schlossen daraus, dass sich jede zweite und jeder zweiter Österreicher vor dem Islam fürchtet.

Das Dialogforum Islam soll auch dazu beitragen, das Zugehörigkeitsgefühl der Musliminnen und Muslime zu Österreich und die damit verbundene Identitätsbildung bei Musliminnen und Muslime in Österreich fördern, begrüßte Rädler in diesem Zusammenhang abschließend auch die maßgebliche Einbindung der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich.
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