KO Waldhäusl: Buddha-Tempel im Waldviertel ist so notwendig, wie Kebabstand am Petersplatz!

Gföhler FPÖ beendet Koalition mit ÖVP um Werte und Interessen der Bürger zu schützen

St. Pölten (OTS) - In ihrer heutigen Pressekonferenz gaben der Gföhler FP-Stadtrat König, FP-Stadtparteiobmann Dubsky und KO Gottfried Waldhäusl den Ausstieg der FPÖ aus der Koalition mit der ÖVP bekannt und bezogen eine klare, ablehnende Haltung gegenüber dem geplanten Bau eines buddhistisichen Tempels in Gföhl.

"Unsere schöne Kulturlandschaft darf durch derartige Bauten nicht zerstört werden. Gföhl und das Waldviertel brauchen eine buddhistische Stupa so notwendig, wie Rom einen Kebabstand auf dem Petersplatz! Ein solcher Prunkbau einer nicht heimischen Kultur passt nicht in unser NÖ Ortsbild, daher lehnt die FPÖ diesen strikt ab! Es war auch eine Initiative unserer örtlichen Gemeinderäte, dass das Volk über den Bau dieser Stupa entscheidet. Das NÖ Landschaftsbild, die Werte und Interessen der Bevölkerung müssen über einem Koalitionsabkommen stehen. Uns geht es nicht um Posten, sondern um das Wohl der Menschen", so KO Gottfried Waldhäusl.

Für Stadtparteiobmann Dubsky ist mit der ÖVP kein effizientes Arbeiten für die Gföhler Bürger mehr möglich.

"In unserer Stadt bestehen einige Missstände, über deren Behebung die ÖVP nicht einmal nachdenkt. Ein erfolgreiches Arbeiten für unser Gföhl ist mit dieser ÖVP nicht mehr möglich, daher kündigen wir die bestehende Koalition auf", so Dubsky.

Stadtrat König weist darauf hin, dass die FPÖ in Gföhl Verantwortung übernommen habe, jedoch ließe man sich nicht von den Schwarzen kaufen.

"20 000 Euro hat mir VP-Landtagspräsident Penz über unseren Bürgermeister für einen "Prestigebau meiner Wahl" angeboten, wenn ich gewissen Beschlüssen im Gemeinderat die Mehrheit verleihe. Einen solchen schmutzigen Umgang mit Steuergeldern lehnen wir zutiefst ab. Es kann auch nicht sein, dass die Volksbefragung über den Bau des buddhistischen Zentrums am 12.2.2012 nur ab einer Wahlbeteiligung von 50 % für den Gemeinderat bindend wird. Das Ergebnis muss entscheidend sein, und nicht die Zahl der abgegebenen Stimmen!", schließt Stadtrat König.

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