Vorarlberg als Vorbild in Sachen Integration

LR Schwärzler: "Interesse anderer Länder zeigt, dass unser Weg gut ist"

Bregenz (OTS/VLK) - Die Initiativen des Landes Vorarlberg in
Sachen Integration, insbesondere das von allen Landtagsparteien mitgetragene Integrationsleitbild "Gemeinsam Zukunft gestalten" und das Programm "mehr Sprache", finden auch in anderen österreichischen Ländern großes Interesse. Landesrat Erich Schwärzler begrüßte am Montag, 23. Jänner 2012, im Landhaus eine Delegation aus der Steiermark mit Landesrätin Bettina Vollath an der Spitze, die sich bei einem mehrtägigen Besuch über die Vorarlberger Integrationspraxis informieren möchte.

Dass vor allem Sprache und Bildung Schlüsselfakltoren bei der Integration sind, ist längst allgemein anerkannt. In den Integrationsbemühungen des Landes Vorarlberg werden diese Aspekte ganz gezielt in den Mittelpunkt einer breiten Zusammenarlbeit zwischen Land, Gemeinden, Projektstelle "okay.zusammen leben", Institutionen und Vereinen gestellt. "Mit unseren Integrationsinitiativen in der Sprachförderung und Bildung leisten wir als Land längerfristig einen wesentlichen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Vorarlberg. Wenn sich nun auch andere Länder für den in Vorarlberg eingeschlagenen Weg interessieren, dann ist das für uns die erneute Bestätigung, dass wir richtig unterwegs sind", sagte Landesrat Schwärzler.

Das Land Steiermark hat mit der "Charta des Zusammenlebens in Vielfalt" ein Grundsatzpapier erarbeitet. Um auf dieser Grundlage konkrete Maßnahmen zu entwickeln, wollen die Steirer nun auch bewährtes Fachwissen und Erfahrungen aus Vorarlberg sammeln. Die Koordinationsstelle für Integrationsangelegenheiten des Landes Vorarlberg und die Projektstelle für Zuwanderung und Integration "okay.zusammen leben" übernehmen die fachliche Betreuung der Gäste.

Die steirische Delegation interessiert sich vor allem für Integrationsprojekte mit Schwerpunkt Sprache und Aktivitäten in den Städten und Gemeinden. Zum Informationsprogramm gehören unter anderm die Integrationskonzepte der Städte und Gemeinden sowie das Projekt "Kanapee" in Dornbirn, die "Altacher Dorfgespräche", das "Willkommenskomitee" in Hohenems und die "Integrationsplattform" in Bregenz. Als erfolgreiche Beispiele in Sachen Sprache und Mehrsprachigkeit werden den Gästen das Projekt "Sprachfreunde -Nenzing spricht mehr", die Elternbildungsworkshops "Sprich mit mir und hör mir zu" sowie die Sprachenbibliothek und die interkulturelle Bibliothek der Volkshochschule Götzis vorgestellt.

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