FPÖ-Mölzer: In Europa muss gespart werden, aber EU-Kommission gibt sich neues Logo

Brüsseler Behörde gibt knapp 400.000 Euro für neues Erkennungszeichen aus - In Eurokratenburgen herrscht verschwenderischer Umgang mit Steuergeld

Wien (OTS) - Scharf kritisierte heute der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer, die Europäische Kommission, die sich ein neues Logo geben will. "135.000 Euro hat die Brüsseler Behörde einer belgischen Agentur für den Entwurf gezahlt, und weitere 250.000 Euro kommen noch hinzu, weil Briefköpfe und ähnliches umgestellt werden müssen. Insgesamt schlagen sich die Kosten also mit 385.000 Euro zu Buche, was in alter Währung rund 5,3 Millionen Schilling sind", berichtete Mölzer.

Daher sei die Logo-Umstellung, so der freiheitliche EU-Mandatar, ein weiteres Beispiel für die in Brüssel herrschende Verschwendungssucht. "Quer durch Europa werden angesichts der Euro- und Schuldenkrise Sparpakete geschnürt und die Bürger ordentlich zur Kasse gebeten, aber das kümmert die EU-Kommission nicht. Sie agiert völlig abgehoben und interessiert sich nicht für die Sorgen von Millionen Europäern, für die es immer schwieriger wird, den Alltag zu bewältigen", kritisierte Mölzer.

Zudem wies der freiheitliche Europaabgeordnete darauf hin, welch sorgloser Umgang mit Steuergeld in den Brüsseler Eurokratenburgen herrsche. "Begründet wird die Logo-Umstellung damit, dass innerhalb der EU-Kommission über 400 verschiedene Erkennungszeichen verwendet werden. Für deren Entwurf wurde in der Vergangenheit viel Geld ausgegeben, und nun sollen alle alten Briefköpfe eingestampft werden", schloss Mölzer.

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