- 23.01.2012, 11:02:37
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Neue Plattform ZUKUNFT.BILDUNG will Österreich zum Bildungsweltmeister machen
Caritas, Diakonie, Greenpeace, IV, Elternvertreter und PädagogInnen wollen Bildungsfundament neu bauen
Wien (OTS) - Vertreter von NGOs, Industriellenvereinigung (IV) und
direkt Betroffenen gaben heute bei einer Pressekonferenz in Wien die
Gründung der neuen überparteilichen Bildungsplattform
"ZUKUNFT.BILDUNG" bekannt. "Wir sind eine Allianz von Organisationen
und Personen, die in dieser Konstellation völlig neu ist", erläuterte
Daniel Landau, AHS-Lehrer und Obmann der neuen Plattform. Erstmals
ziehen Zivilgesellschaft, Industrie und direkt Betroffene in Sachen
Bildung an einem Strang. "Als neuer Akteur wollen wir erreichen, dass
Österreich langfristig Bildungsweltmeister wird", betonten Christoph
Neumayer, IV-Generalsekretär und Michael Landau, Caritas-Direktor
unisono. Mitinitiatoren neben Caritas, IV und Kindergarten- und
HortpädagogInnen sind u.a. Greenpeace, Diakonie sowie die
Elternvertreter der mittleren und höheren sowie der Pflichtschulen.
Durch die Bündelung der Kräfte will ZUKUNFT.BILDUNG die
Schlagkraft von Einzel-Initiativen erhöhen. Gleichzeitig sollen auch
neue inhaltliche Vorschläge in die Bildungsdebatte eingebracht
werden. "Schwerpunkt der neuen Plattform im ersten Jahr ist die
elementare Bildung, also die Bildung bereits ab dem Kleinkindalter.
Hier wird das Fundament gelegt", zeigt sich Raphaela Keller,
Mitinitiatorin und Vorsitzende der Berufsgruppe der Kindergarten- und
HortpädagogInnen erfreut. Als erste Aktivität will die Plattform im
Herbst 2012 eine Bildungskonferenz abhalten.
Inhaltlich hat die Plattform vier gedankliche Eckpfeiler:
- Jedes Kind und jeder Mensch hat das Recht auf die beste Bildung.
Für jedes Kind müssen Chancengerechtigkeit und ein bestimmtes
Bildungsniveau von Anfang an gewährleistet sein. Die Begeisterung für
Lehren und Lernen ist dabei ein zentraler Ansatzpunkt. Das bedeutet
u.a., dass die teils veralteten Bildungspläne erneuert werden und
Bildungseinrichtungen individuelle Talente und Begabungen von Beginn
an entdecken und fördern müssen.
- Auf dem gesamten Bildungsweg ist eine unabhängige
Qualitätssicherung notwendig. Ein effizientes und schlankes
Qualitätsmanagement in Bildungseinrichtungen ist eine Notwendigkeit
für Kindergarten und Schule des 21. Jahrhunderts. Eine Verschlankung
der Verwaltung, eine höhere Autonomie und die Einführung einer
Evaluationskultur unter Einbeziehung der Kindergarten- und
Schulpartnerschaft sind unabdingbar.
- Bildung steht und fällt mit PädagogInnen. Motivierte PädagogInnen
sind die ArchitektInnen der Zukunft. Bestmögliche und gleiche
Ausbildung sowie eine finanzielle und öffentliche Aufwertung aller
PädagogInnen, die Unterstützung durch ExpertInnen aus den
verschiedensten Bereichen und mehr Zeit und Raum für Kinder,
PädagogInnen und Eltern sind dafür eine unbedingte Voraussetzung.
- Start mit dem Fundament. Der Fokus der Verbesserungen muss auf der
Elementarbildung liegen, da Interventionen in diesem Bereich die
weitaus besten Erfolgsaussichten für Kinder haben. Optimale
Gruppengrößen und deren Einhaltung, eine frühestmögliche individuelle
Förderung und Forderung der Kinder, eine besondere Förderung der
Sprach- und Sozialkompetenzen sowie die Aufwertung des Berufsfeldes
müssen daher umgesetzt werden.
Rückfragehinweis:
Mag. Julia Druckenthaner
Lockl Strategie GmbH
E: jd@lockl-strategie.at
T: 0650/290 90 29
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