Spritzendorfer/Grüne Josefstadt: BV Mickel - Kleinmütige und visionslose Jahresplanung für urbanen und weltoffenen Bezirk

Wien (OTS) - "Wir leben in einer Zeit, die mutige und zukunftsorientierte Politik braucht.Das Arbeitsprogramm von Bezirksvorsteherin Veronika Mickel für die Josefstadt ist aber das Gegenteil davon: kleinmütig und visionslos!", kritisiert Alexander Spritzendorfer, Stv. Bezirksvorsteher der Grünen. "Mickel reduziert sich auf wenige Themen, bei denen sie möglichst wenig Veränderung möchte. Wir aber brauchen mutige PolitikerInnen, die Gesellschaft gestalten und nicht Stillstand verwalten."

Von Mickels Wahlversprechen ist ebensowenig übrig geblieben wie von der Wiener ÖVP. Die Öffnung des Strozziparks bleibt ein leeres Versprechen und eine zweite Kinderärztin für die Josefstadt ist nicht in Sicht. Bei der Fällung von Bäumen ist die Bezirksvorsteherin weniger zimperlich: im Bezirk mit dem ohnehin geringsten Grünflächenanteil mussten innerhalb von nur einem Jahr bereits acht Bäume weichen. Klimaschutz, Fairtrade und sanfte Mobilität sind für Mickel kein Thema. Die Errungenschaften der letzten fünf Jahre Grüner Bezirksvorstehung werden zunichte gemacht. Projekte, die bereits beschlossen und budgetiert sind, (Gehsteigverbreiterung vor dem Finanzamt, weitere City-Bike Anlagen) werden von der ÖVP-Bezirksvorsteherin verzögert.

Positiv bewertet Spritzendorfer die Zusammenarbeit bei den Themen Carsharing und AnrainerInnenparken: "Es ist erfreulich, dass Mickel die Konzepte für Carsharing und AnrainerInnenparken von Vizebürgermeisterin Vassilakou unterstützt. Beides wird 2012 kommen."

Wenig Verständnis hat Spritzendorfer für Mickels Kritik an den Verbesserungsvorschlägen für die fahrradfreundliche Straße Pfeilgasse-Zeltgasse: "Hier werden offensichtlich bewusst Falschinformationen verbreitet.Diese Verbindung wird von vielen RadfahrerInnen frequentiert.Uns geht es um die Entschärfung von Problemkreuzungen, um eine bessere Kennzeichnung dieser fahrradfreundlichen Straße und um ein konfliktfreies Miteinander aller VerkehrsteilnehmerInnen", so Spritzendorfer abschließend.

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