- 23.01.2012, 09:35:59
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Sturz vom Dach hat meist katastrophale Folgen
AUVA-Landesstelle Wien und Innungen bieten Aktiv-Lehrgang für sicheres Arbeiten
Wien (OTS) - Ein Absturz vom Dach ist die häufigste Todesursache
bei Sturz- und Fall-Unfällen: 2010 starben vier Dacharbeiter an den
Unfallfolgen. Insgesamt verzeichnete die AUVA-Statistik für das Jahr
2010 172 Fälle. Die Betroffenen waren mit rund vier Wochen relativ
lange im Krankenstand, die dadurch verursachten Kosten für die
Betriebe schlugen sich mit durchschnittlich 6.000 Euro zu Buche.
Speziell für die am meisten gefährdeten Berufe aus Niederösterreich,
Wien und Burgenland - Dachdecker, Spengler und Zimmerer -
veranstalten die AUVA-Landesstelle Wien und die Landesinnungen vom
23. Jänner bis 17. Februar 2012 eintägige Aktiv-Lehrgänge in einem
Trainingszentrum bei Baden (NÖ). Die AUVA-Landesstelle Wien übernimmt
75 Euro der Kurskosten jedes Teilnehmers. 2012 werden wie im Vorjahr
240 Teilnehmer erwartet.
"Unser Aktiv-Lehrgang "Sicheres Arbeiten auf Dächern - Schutz vor
Absturz" ist jedes Jahr in kürzester Zeit ausgebucht. Seit Jänner
2005 haben ihn 1.154 Praktiker aus Niederösterreich, Wien und
Burgenland absolviert. Die meisten Teilnehmer kamen aus
Niederösterreich (601 Höhenarbeiter). 2012 angemeldet sind 100
Niederösterreicher, 110 Wiener und 30 Burgenländer.
Der Lehrgang ist speziell für Praktiker am Bau mit Erfahrungen mit
Arbeiten in der Höhe ausgerichtet. Er vermittelt alltagsgeprüfte
Techniken, die schnell und unter Zeitdruck praktikabel sind", sagt
Ing. Wilhelm Braunsteiner, Baufachkundiger des
Unfallverhütungsdienstes der AUVA-Landesstelle Wien.
Seit dem Start im Jahre 2005 sind die Landesinnungen der
Dachdecker, Spengler und des Holzbaus Partner der AUVA-Landesstelle
Wien. Der Lehrgang kostet dank der Sonderkonditionen der
Hoehenwerkstatt GmbH bei Baden 175 Euro pro Teilnehmer. Die
AUVA-Landesstelle Wien übernimmt 75 Euro pro Kopf, den Rest tragen
die jeweilige Landesinnung und die Firma.
Fotos: http://83.164.133.17/pindownload/login.do?pin=O0RN3
Über die AUVA:
Bei der AUVA sind rund 4,5 Millionen Personen gesetzlich gegen
Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,2 Millionen
Arbeiter, 1,6 Millionen Angestellte, 420.000 Selbständige sowie 1,3
Millionen Schüler und Studenten. Die Landesstelle Wien betreut in den
Bundesländern Wien, Niederösterreich und Burgenland 42 Prozent der
AUVA-Versicherten. Pro Jahr erhalten 120.000 Verletzte in den Wiener
AUVA-Unfallkrankenhäusern Meidling und Lorenz Böhler sowie 1.900
Patienten in den Rehabilitationszentren Wien-Meidling und Weißer Hof,
Klosterneuburg, die bestmögliche Behandlung. Die AUVA finanziert ihre
Aufgaben als soziale Unfallversicherung aus Pflichtbeiträgen der
Dienstgeber. Prävention ist dabei die vorrangige Kernaufgabe der AUVA
- die Verhütung von Unfällen und die Vorbeugung von Berufskrankheiten
senkt die Kosten für die drei weiteren Unternehmensbereiche
Heilbehandlung, Rehabilitation und finanzielle Entschädigung von
Unfallopfern am wirksamsten.
Rückfragehinweis:
Gabriela Würth
Öffentlichkeitsarbeit der AUVA-Landesstelle Wien
Telefon mobil: 0676-33 24 879
E-Mail: gabriela.wuerth@auva.at
Im Internet: www.auva.at/wien
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