Starkes Interesse beim 1. Wirbelsäulentag im Hartmannspital

Wien (OTS) - Am Samstag den 21. Jänner fand im Hartmannspital erstmalig ein "Wirbelsäulentag" statt. Rund 500 Besucher nutzten die Gelegenheit, wissenswertes über Wirbelsäulenbeschwerden zu erfahren und das Therapieangebot der interdisziplinären Schmerztherapie im Hartmannspital kennen zu lernen.

Der Bezirksvorsteher von Margareten, Ing. Kurt Wimmer eröffnete die Veranstaltung und betonte den Stellenwert des Hartmannspitals als Ordensspital in der Wiener Spitalslandschaft.

Univ.-Prof. Dr. Hans Tilscher sprach in seinem Festvortrag über "Das Kreuz mit dem Kreuz", ein typisches Merkmal des modernen Menschen. Der konservativen Orthopädie und der manuellen Medizin komme dabei eine tragende Rolle in der Schmerztherapie zu, da sie den Blick nicht nur auf die Befunde, sondern auf den ganzen Menschen richtet und die Patienten im wahrsten Sinne des Wortes "begreift". Die Kombination von konservativer Orthopädie mit Heilgymnastik, physikalischen Maßnahmen, psychologischer Arbeit und Bewegung stelle die Grundlage für das aktivierende und erfolgreiche Behandlungskonzept im Hartmannspital dar.

Der Leiter der Schmerztherapie, OA Dr. Rudolf Keusch, sprach über "Die Therapie des akuten Bandscheibenvorfalls". Im Hartmannspital werden, wenn notwendig, auch Wurzelblockaden, Denervierungen und CT gezielte Interventionen zur Schmerzbehandlung durchgeführt.

Der renommierte Neurochirurg OA Dr. Rudolf Blauensteiner referierte über "Operative Möglichkeiten bei Beschwerden der Wirbelsäule." Dr. Blauensteiner führt als Konsiliarchirurg regelmäßig Bandscheiben-Operationen im Hartmannspital durch.

"Dieser große Ansturm verdeutlicht umso mehr, dass der Bedarf an orthopädischer Schmerztherapie riesengroß ist. Wir im Hartmannspital leisten mir unserer interdisziplinären und ganzheitlichen Schmerztherapie einen wichtigen Beitrag zur Versorgung der Bevölkerung", betont der Ärztliche Direktor Prim. Dr. Marcus Franz.

Das Programm war vielfältig und bot einen breiten Einblick in das Leistungsspektrum:

Im "Experten-Zimmer" beantworteten Fachärzte für Orthopädie Fragen der Besucher, Schröpfen, Spineliner und Biofeedback konnten probiert werden.

Physiotherapeutinnen erklärten das Behandlungsangebot des hauseigenen Physikalischen Instituts, zeigten Übungen für Jedermann und die Leiterin Dr. Charlotte Knoll sprach über Physiotherapie als Möglichkeit, Rückenschmerzen in den Griff zu bekommen. Ergotherapeuten machten die Besucher auf rückenschonendes Sitzen und Heben aufmerksam.

Das Diagnosezentrum Margareten öffnete seine Pforten, die Besucher konnten ein Knochendichte-Vorscreening durchführen lassen und bildgebende Geräte, wie zum Beispiel die hochauflösende Computertomographie besichtigen.

Mitarbeiterinnen der Pflege boten Blutzucker- und Blutdruckmessungen an und stellten selbstgemischte Schmerzöle der Stabsstelle Komplementäre Pflege / Aromapflege vor.

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Mag. Bianca Lutz
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