Leitl: Kroaten sagen Ja zur EU und sind herzlich willkommen!

Österreich ist größter Auslandsinvestor in Kroatien - EU-Beitritt wird zu weiterer Verbesserung der Rechtssicherheit führen

Wien (OTS/PWK041) - "Kroatien wird 2013 das 28. Mitglied der Europäischen Union - und die österreichische Wirtschaft empfängt das Land mit offenen Armen!", so Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), anlässlich der positiven Volksabstimmung zum EU-Beitritt in Kroatien. "Nach fünf Jahren intensiver Beitrittsverhandlungen ist Kroatien bald am Ziel angekommen. Wir haben den raschen Beitritt des Landes seit jeher intensiv unterstützt, da - auch weiterhin erforderliche -Reformprozesse durch die EU-Integration gefördert werden und so rascher die für österreichische Investoren wichtige Rechtssicherheit im Land verbessert werden kann."

Die österreichische Wirtschaft ist in Kroatien zwar schon gut vertreten. Trotzdem wollen vor allem viele kleinere und mittlere Unternehmen dessen Beitritt abwarten, bevor sie mit größeren Investitionen aktiv werden. Die österreichische Wirtschaft hat bis 2010 mit 6,2 Mrd. Euro rund ein Drittel aller Auslandsinvestitionen in Kroatien getätigt. Damit ist Österreich der bei weitem größte ausländische Investor - noch vor den Niederlanden und Deutschland. Bei einem österreichischen Handelsbilanzüberschuss von 608 Mio. Euro im Jahr 2010 und von 395 Mio. Euro von Jänner bis September 2011 ist das Land auch ein bedeutender Handelspartner Österreichs.

"Für die gesamte Region muss die europäische Perspektive weiter vorangetrieben werden. Dies ist aus politischer und wirtschaftlicher Sicht von großer Bedeutung für ganz Europa", betont Leitl. "Politische Stabilität ist eine wesentliche Voraussetzung für wirtschaftliche Stabilität. Konflikte vor der Haustüre machen Österreich und ganz Europa unattraktiv für Handel und Investitionen." Friede, Demokratie, Stabilität und Wohlstand liegen daher auch im ureigensten Interesse der Wirtschaft. Durch den Annäherungsprozess der Westbalkan-Länder an die EU werden diese Faktoren bedeutend gestärkt und gefördert.

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