ÖGB-Oberhauser: Schulabschluss nachholen eine neue Chance

Langjährige Forderung des ÖGB durch neues Gesetz erfüllt

Wien (OTS/ÖGB) - "Ein fehlender Schulabschluss ist oft der Grund für Arbeitslosigkeit. Nun besteht erstmals die Möglichkeit dieses Manko auszugleichen und die Vermittlungschancen am Arbeitsmarkt zu erhöhen", freut sich ÖGB-Vizepräsidentin Sabine Oberhauser, dass eine weitere Forderung des ÖGB im Bildungsbereich erfüllt wurde.++++ Rund 280.000 Menschen haben in Österreich keinen positiven Schulabschluss, etwa 50.000 davon haben die Pflichtschule überhaupt abgebrochen. Sehr oft der Grund dafür, dass sie keinen Arbeitsplatz finden oder ihr Leben mit Billigjobs fristen müssen. Oberhauser:
"Diese Menschen erhalten nun eine neue Chance und die Möglichkeit auf ein besseres Leben. Wichtig dabei ist, dass die Finanzierung der Bund und die Länder übernehmen. Damit wurde auch ein weiterer Mosaikstein auf dem Weg zu einem modernen Bildungssystem gelegt, das sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert."
Dazu war ein 15a-Vertrag zwischen Bund und Ländern notwendig - der erste überhaupt im Bereich der Erwachsenenbildung. In den vergangenen zwei Jahren wurde mit der Länder-Bund-Arbeitsgruppe, den Sozialpartnern und Erwachsenenbildungseinrichtungen dieses Modell erarbeitet und vertraglich vereinbart. Bei dem Modell handelt es sich um ein Ko-Finanzierungsmodell mit einheitlichen Qualitätsstandards hinsichtlich der Qualifikation der Trainerinnen und Trainer sowie der Qualität der Anbieter.

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