FCG-Frauen Gabriel: Skeptisch betreffend Diskussionspapier ÖGB/AK zur Budgetkonsolidierung!

Reformvorschläge im Bereich der Familienpolitik

Wien (OTS/FCG/ÖGB) - Speziell den Punkt "Reformvorschläge im Bereich der Familienpolitik" bewertet die Frauenvorsitzende der FCG-Frauen und GÖD-Frauen-Vorsitzende Monika Gabriel, als "bedenklich".

Selbstverständlich bekennen sich die FCG-Frauen zur Gleichstellung von Frauen und Männern, sowie zu einer Vereinfachung und mehr Transparenz in der gesamten Familienpolitik, betont Gabriel, "dennoch gibt es Kritik an den Vorschlägen im Positionspapier".

Eine Streichung der steuerlichen Vergünstigungen für Familien wird kategorisch abgelehnt. Gefordert ist ein ausgewogener "Mix aus Geld-und Sachleistungen." Die Wahlfreiheit muss "im Sinne des Einzelindividuums und der Übernahme der Eigenverantwortung weiterhin gewährleistet sein.", bekräftigt die Frauen-Vorsitzende. Eine bedarfsgerechte Kinderbetreuung ist sicher zu stellen, damit die Chancengleichheit erhöht wird.

Angeregt wird, dass eine mögliche Bonuszahlung von 50,- Euro pro Monat und Kind "nicht nur als Sonderleistung für Alleinerzieher/innen herangezogen werden soll, sondern unbedingt auch für Kinder gelten soll, die in Partnerschaften/Familien/Ehe mit einem geringen Familieneinkommen bis z.B. 1.300,- Euro leben."

Der Idee des zweckgebundenen Gutscheines im Wert von 35,- Euro kann die Vorsitzende wenig abgewinnen. Der grundsätzlichen Förderung von Familien mit geringem Einkommen oder Alleinerzieher/innen sollte durch dementsprechende vergünstigte Sachleistungen unterstützt werden, "denn die Betreuung der Kinder durch die eigenen Eltern ist noch immer "das Normalste der Welt"". Unabhängig davon ist es "wichtig und richtig, eine weitere Schaffung von qualitätsvollen Kinderbetreuungsplätzen voranzutreiben, da nur Eltern wieder einer Berufstätigkeit nachgehen können, wenn Sie ihre Kinder bestens betreut wissen", zeigt Gabriel auf. "Diese Entscheidung ist einzig und allein innerhalb der Partnerschaft/Familie/Ehe zu treffen."

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