Glatteis: unsichtbare Gefahr auf Straßen und Gehwegen

AUVA empfiehlt entsprechende Vorsichtsmaßnahmen

Wien (OTS) - Temperaturen um Null Grad mit gefrierendem Regen und Nebel sind eine gefährliche Kombination und lassen oft blitzartig Glatteis entstehen. Die AUVA registrierte von Jänner bis März des Vorjahres 211 Unfälle mit mittleren bis schweren Verletzungen im Zusammenhang mit glatten Gehwegen und Straßen am Weg von oder zur Arbeit. Derzeit ist wieder besondere Vorsicht angesagt.

Unfallverhütung beginnt im Kopf: Richtiges Schuhwerk mit guten Profilsohlen wählen und Schuhe mit hohen Absätzen zu Hause lassen. Ausreichend Zeit einplanen und nicht hetzen. Augen offen halten und Gefahrenstellen ausweichen. Besonders ältere Menschen sind sturz- und knochenbruchgefährdet. Bei Unsicherheit lieber einen Stock mit Spitze (Skistock etc.) als Unterstützung verwenden.

Für Autofahrer gilt: Neben der Temporeduktion auch den Sicherheitsabstand entsprechend vergrößern. Der normale Bremsweg verlängert sich bei Glatteis immerhin um das Zehnfache und mehr. Auch abrupte Lenk- und Bremsmanöver sind zu vermeiden. Um Unfälle bei Schnee und Glatteisfahrbahnen zu reduzieren, empfiehlt die AUVA eine längere Fahrzeit einzuplanen.

Sicht(-barkeit) im Straßenverkehr

Handbesen und Eiskratzer dürfen in keinem Fahrzeug fehlen, um Dach und Autofenster von Schnee und Eis befreien zu können. Abrutschender Schnee und Eisplatten, die sich vom Dach eines Pkw oder Lkw lösen, können nicht nur die Sicht erheblich einschränken, sondern auch nachkommende oder vorbeifahrende Verkehrsteilnehmer gefährlich treffen. Das Reinigen der Scheinwerfer von hochgespritzem Schneematsch trägt ebenfalls zu einer besseren Sicht und Sichtbarkeit bei winterlichen Fahrverhältnissen bei. Gerade berufliche "Vielfahrer" sollten die Leuchtkraft der Scheinwerfer regelmäßig überprüfen.

Über die AUVA:

Bei der AUVA sind rund 4,6 Millionen Personen gesetzlich gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,2 Millionen Arbeiter, 1,6 Millionen Angestellte, 440.000 Selbständige
sowie 1,4 Millionen Schüler und Studenten. Die AUVA finanziert ihre Aufgaben als soziale Unfallversicherung aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber. Prävention ist dabei die vorrangige Kernaufgabe der AUVA - die Verhütung von Unfällen und die Vorbeugung von Berufskrankheiten senkt die Kosten für die drei weiteren Unternehmensbereiche Heilbehandlung, Rehabilitation und finanzielle Entschädigung von Unfallopfern am wirksamsten.

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Dr. Elisabeth Leeb
AUVA-Pressesprecherin
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