Gleichbehandlungsanwaltschaft: Stellenanzeigen und Wohnungsinserate müssen dem Gleichbehandlungsgesetz entsprechen!

Wien (OTS) - Die Gleichbehandlungsanwaltschaft wird im Februar österreichweit Inserate in Printmedien überprüfen: "Wir wollen wissen, wie viele Unternehmen die notwendige Entgeltinformation geben. Und wir wollen wissen, wie hoch der Prozentsatz der Inserate ist, die bereits diskriminierungsfrei formuliert sind. Bei den Anträgen auf Bestrafung werden wir uns auf gravierende Fälle von diskriminierenden Stelleninseraten und Wohnungsinseraten konzentrieren. Die Ergebnisse der Aktion werden auf www.gleichbehandlungsanwaltschaft.at veröffentlicht", so die Leiterin der Gleichbehandlungsanwaltschaft, Ingrid Nikolay-Leitner.

Neu seit 2012 ist, dass bei Stelleninseraten, die keine Entgeltinformation enthalten, eine Verwaltungsstrafe droht. Diskriminierungsfrei formuliert mussten Stelleninserate schon bisher sein. Auch in Wohnungsinseraten darf es keine diskriminierenden Formulierungen in Bezug auf die ethnische Zugehörigkeit oder das Geschlecht von InteressentInnen geben.

Unternehmen, die gesetzeskonform handeln wollen, finden auf www.gleichbehandlungsanwaltschaft.at die Information "Stelleninserate: So machen Sie es richtig" und die "Empfehlung zur Einkommenstransparenz in Stelleninseraten".
Für StellenwerberInnen und InteressentInnen für Wohnraum gibt es Informationen, wie sie bei diskriminierenden Inseraten selbst aktiv werden können.

Rückfragen & Kontakt:

Dr.in Ingrid Nikolay-Leitner
Tel.: 01/532 02 44
gaw@bka.gv.at

Dr.in Elke Lujansky-Lammer
Tel.: 316/72 05 90
graz.gaw@bka.gv.at

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