Nationalrat - Sacher zu interreligiösem Dialogzentrum: "Jeder Versuch, der Dialog fördert, soll uns recht sein"

Bei Außenpolitik auf Dialog, nicht auf Isolation, setzen

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Nationalratsabgeordneter Ewald Sacher hat heute, Donnerstag, im Nationalrat zum interreligiösen Dialogzentrum "König Abdullah-Bin Abdulaziz Zentrum" Stellung genommen und betont:
"Jeder Versuch, der den Dialog fördert, soll uns Recht sein." Österreich setze sich intensiv für die Menschenrechte und den Dialog ein. "Das hat Tradition. Ein Name, der dafür steht, ist Bruno Kreisky", sagte Sacher, der unterstrich, dass die internationalen Einrichtungen in Wien das sichtbare Symbol für den Dialog seien. Eine Einrichtung, die sich für den Dialog einsetzt und sich dem Gespräch verschreibt, sei zu begrüßen. Freilich sei auch auf die Menschenrechtssituation in Saudi-Arabien, "insbesondere auf die nicht vorhandene Religionsfreiheit", hinzuweisen, sagte Sacher. ****

Klar sei außerdem, dass es nicht das saudische Regime ist, das in diesem Zentrum den Dialog führt, sondern dass es die Menschen (darunter z.B. verschiedene Vertreter der Weltreligionen) seien, die in diesem Zentrum zusammenkommen. Der SPÖ-Abgeordnete unterstrich, dass es in der Außenpolitik die Optionen "Isolation" oder "Dialog" gebe. "Wir sollten den richtigen Weg gehen, den des Dialogs und nicht der Isolation", bekräftigte Sacher. (Schluss) mb/bj

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0024